Hardware

Synology DiskStation DS212 Testbericht – NAS mit Profiambitionen

Der NAS-Server DS212 von Synology – was leistet der Netzwerkspeicher im Test?

Die Datenflut nimmt von Jahr zu Jahr immer mehr zu – digitale Fotos, Videos, Bücher und Musik sind wohl bei vielen Leuten schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch die digitale Welt macht hier keinen Stop – auch immer mehr private Dokumente und wichtige Unterlagen existieren nur noch in digitaler Form! Daher ist es heutzutage extrem wichtig seine Daten dem richtigen Speichermedium anzuvertrauen.

Auch in meinem Bekanntenkreis werde ich immer wieder gefragt, was ich denn für eine USB Festplatte empfehlen könnte und auf was man beim Kauf achten sollte. Genau diesen Fragestellern rate ich dann sehr oft von der 0815 USB-Platte für 50 Euro ab, welche im Normalfall keinen richtigen Schutz der teilweise doch recht wichtigen Daten bietet. Dahingegen rate ich zu kleinen NAS Systemen, welche ersten einen sehr guten Schutz der eigenen Daten bietet und oft noch eine gehörige Portion Mehrwert on Board hat, welche im täglichen Umfeld richtig nützlich sein können.

Eines dieser Multitalente mit jede Menge Nutzfaktor möchte ich Euch heute vorstellen:

Die NAS Synology DiskStation DS212 im Test!

Um Euch an das Thema “Network Attached Storage” etwas heran zu führen, möchte ich Euch hier kurz zeigen, aus welchen Komponenten sich solch ein System zusammen setzt, wie man es zusammen baut und wie einfach die erste Inbetriebnahme sein kann. Danach gehe ich auf ein paar weitere Details ein, welche man wohl am häufigsten mit solch einem System nutzen wird.

Fangen wir also von vorne an!
Unboxing der NAS und Montage der Festplatten, falls diese nicht im fertigen Paket gekauft wurden!

Die Umverpackung der Synology NAS:
Schon an der Verpackung kann man hier gut erkennen, wie vielseitig diese NAS ist!
– Mail-Server
– Webserver
– Printserver
– Fileserver
– Backupsystem
– Media Server
– Überwachungs-Server

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (1)

Dabei Unterstützt das System alle gängigen Betriebssysteme:
– Windows
– Mac
– Linux

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (2)

 

Doch damit nicht genug. Auch mit mobilen Endgeräten wie z.B. dem iPhone, dem iPad oder Android Smartphones und Tablet ist ein Zugriff auf die NAS möglich. Entweder direkt per Weboberfläche oder auch per APP. Dabei ist es auch ganz egal, ob man sich beim Zugriff auf seine NAS im eigenen Home-Netzwerk befindet oder der Zugriff vom Internetanschluss im Hotel oder per 3G im Zug statt findet. Die DS212 bietet seinen Nutzer alle Kommunikationswege an. Welche man davon nutzen möchte bleibt dem Anwender selbst überlassen.

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (3)

 

Hier ein paar Informationen zum Packungsinhalt und einige wichtige Informationen zur Leistung der NAS – auf diese werde ich jedoch später noch mehr ins Detail gehen.

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (4)

 

Wo wir gerade beim Verpackungsinhalt waren! Hier die Synology NAS DS212 ausgepackt! Sehr übersichtlich und so gestaltet das auch ein Anfänger keinen Schock nach dem Auspacken erleidet!

DS212  – Spannungsversorgung – Netzwerkkabel – Bedienungsanleitung / CD – Montagematerial

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (5)

 

Nun ein paar Impressionen:

Die Frontansicht!
– 4 x LED welche den aktuellen Status der NAS und deren Platten anzeigen.
– USB 2.0 Anschluss + SD Slot um eine bequeme Daten-Übertragung zwischen Wechseldatenträgern und der Network Storage zu ermöglichen – diese kann per Knopfdruck welcher sich ebenfalls an der Front befindet gestartet werden.
– Power-Button (sollte man erwähnen – denn nicht immer werden NAS Systeme mit einem Einschaltknopf geliefert!)

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (6)

 

Seitenansicht – naja, recht viel gibt es hierzu nicht zu sagen! ;)

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (7)

 

Die Heckansicht:
Hier gibt es schon wieder etwas mehr zu erzählen! Denn hier befinden sich zwei USB 3.0 Anschüsse und eine Möglichkeit die NAS mittels Kensington Lock vor Diebstahl zu schützen! Gut – ein Punkt, welches den Heimanwender mit hoher Wahrscheinlichkeit egal ist – aber es währe ja auch denkbar solch ein kleines NAS System auf einer Messe zu nutzen und dort ist eine solche Verriegelung richtig “wertvoll”!

Beim Anblick des Lüfters könnte man zwar zuerst meinen, das System macht bestimmt keinen Spaß im Wohnzimmer, denn der Lüfter muss ja wohl extrem laut sein! Doch weit gefehlt! Die kleine Storage hat gerade einmal 19dBA laut Datenblatt, welchen ich gefühlt auch bestätigen kann! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter! Die DS 212 gehört definitiv zu einem der leisesten Systeme, welche mir jemals unter gekommen sind.

Der Netzwerkanschluss bietet eine mögliche Übertragungsrate von 1GBps.

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (8)

 

Die Frontplatte ist leider nur gesteckt und löst sich gerne beim Transport der NAS. Aber da man seine NAS nicht jeden Tag durch die Gegend schleppen wird ist das schon ok so! ;)

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (9)

 

Ein Einschub mit dessen Hilfe die Festplatten montiert werden. Die Synology besitzt zwei Festplatteneinschübe über welche sich folgende RAID Level realisieren lassen:

– RAID 0
– RAID 1
– JBOD

Dabei ist wohl RAID 1 die richtige Wahl für den Heimanwender! Denn bei dieser Methode werden alle abgelegten Daten auf beide Platten geschrieben. Sollte so irgendwann einmal eine Festplatte einen Defekt erleiden, sind immer noch alle Daten auf der Platte 2 vorhanden. Die DS 212 unterstützt eine maximale Kapazität von 6 TB.

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Ein Blick in das Innenleben der NAS.
Hier sieht man die Serial ATA 300 Anschlüsse über welche man ganz normale mechanische Festplatten oder auch SSD Platten in Betrieb nehmen kann.

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (11)

 

Hier die Platten welche für den Test zum Einsatz kommen!
Nichts Besonderes – aber ich denke realistisch zum heutigen Zeitpunkt! Denn wer wird zu zum heutigen Zeitpunkt schon die extrem teuren SSD Platten mit viel weniger Speicherplatz in ein NAS System packen?

 

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Die Platten werden einfach in den Hot-Plug Rahmen gesetzt.

 

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Wie man sieht ist die Verarbeitung hier sehr gut.

 

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Befestigt werden die Festplatten mit den beigelegten Schrauben, welche in einer Art Gummipuffer gelagert werden. Dies führt dazu, dass die mechanischen Geräusche der Festplatte sich nicht auf das Gehäuse übertragen und so verstärkt werden! Doch Synlogogy hat noch weiter mitgedacht und auch den Boden der NAS mit Gummifüßen ausgestattet um dennoch auftretende Vibrationen noch weiter zu eliminieren.

 

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (16)

Synology-Diskstation-DS212-Unboxing (17)

 

Jetzt muss nur noch alles zusammen geschoben werden und schon ist die NAS Betriebsbericht! Strom und Netzwerkkabel angeschlossen und schon kann die Konfiguration beginnen! Doch bevor ich Euch dazu eine kleine Zusammenfassung gebe hier mein Fazit zur Montage und dem allgemeinen Eindruck der NAS.

Fazit: Montage und Inbetriebnahme
Alle Teile der NAS sind wirklich sauber gearbeitet und die Montage der Festplatten geht leicht von der Hand. Durch eine variable Positionierung der Festplattenhalterung kann hier wirklich jede Platte ohne Probleme montiert werden. Die Verarbeitung der NAS ist wirklich sehr sauber, auch wenn der erste Eindruck durch das viele Plastik nicht so wertig wirkt. Für die Frontabdeckung hätte man sich evt. eine “schönere” Lösung einfallen lassen können und die USB 3 Anschlüsse auf der Rückseite hätten noch einen Tick weiter auseinander sein dürfen! Für den Anschluss von normalen USB Kabeln stellt die Entfernung zwar kein Problem dar doch möchte man seinen prolligen USB 3.0 USB Stick dort unter bringen kann es passieren, dass der zweite Anschluss leicht überdeckt wird. Hier muss man dann unter Umständen mit USB-Verlängerungskabel arbeiten um alle möglichen Ports zu nutzen! Nichts desto trotz – eine klasse NAS mit vielen Anschlüssen, welche schon das Potential der NAS zeigen.

Kommen wir nun zur ersten Inbetriebnahme der DS212:

Netzwerkkabel mit dem Router verbunden – Power an die NAS gelegt und den Power-Button betätigt! Dieser Kaltstart dauert ca. 1 Minute und 25 Sekunden, dann ist die NAS bereit zur weiteren Verwendung! Doch bevor wir durchstarten können, muss noch etwas Software von der CD installiert und danach die NAS eingerichtet werden.

Schritt 1: Installation des Synology Assistenten

Hierzu muss man wohl nicht viel sagen! Denn bei der Installationsroutine handelt es sich um eine einfache “Weiter” –> “Weiter” –> “Fertigstellen” Installation!

Start drücken um die Installation zu starten!

1-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

Sprache wählen….

 

2-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

 

3-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

 

4-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

Speicherort auf der lokalen Festplatte definieren oder einfach so lassen wie es das Programm vorschlägt! ;)

 

5-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

Ja …die Gerätesoftware möchte man installieren!

 

6-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

…und nach der Installation möchte man den Assistent auch gleich nutzen!

 

7-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

Falls dieser Sicherheitshinweis erscheint, muss dieser ebenfalls erlaubt werden!

 

8-Synlogogy-DS212-Testbericht-Installation-Software

 

FERTIG!!!
Im nächsten Schritt solltet ihr schon Eure neue NAS sehen!

 

Schritt 2: Einrichtung der NAS
Der Synology Assistent sollte Euch nun im Fenster Eure NAS anzeigen. Sollte dies nicht der Fall sein, müsst ihr nochmals die Verbindung der NAS zum Netzwerk checken!

Hier wählt ihr nun die gefundene NAS aus und startet den Installationsprozess!

9-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Assistant

 

Im nächsten Step kommt es zur Installation des DSM auf der DiskStation. Der Disk-Station-Manager ist vergleichbar mit dem Betriebssystem auf dem PC.

 

10-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

Die benötigten Files dafür findet ihr ebenfalls auf der CD unter SynologyInstall –> DSM.
Wenn ihr es nicht mehr erwarten könnt, solltet ihr diese Files auf der CD verwenden! Solltet ihr noch etwas haben, könnt ihr auch online checken, ob vielleicht eine aktuellere Version als auf der CD zu Download bereit steht!

 

11-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

–> Download DSM Software

Aber keine Panik! Auch ein späteres Update auf die aktuelle Version ist ohne Ausfall und ohne Datenverlust möglich! Wie dies funktioniert, könnt ihr hier sehen!

 

12-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren-Download-DSM

 

Das gewünschte File wählen und Installation mit “Weiter” anstarten!

 

13-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren-Download-DSM

 

Hier werden die Basisdaten abgefragt! Diese eintragen!
Kommen wir nun zum Häkchen SHR Volume erstellen!

Ich würde Euch empfehlen, dieses Häkchen zu setzen! SHR steht für das Synology Hybrid RAID und ist für alle perfekt, welche sich nicht näher mit den Arten der möglichen Festplattenformatierung beschäftigen möchten!

Häkchen gesetzt –> maximale Festplattennutzung bei maximaler Sicherheit und maximaler Flexibilität!

Wenn das Häkchen nicht gesetzt ist, solltet ihr zumindest etwas über RAID Management wissen, denn dieses müsst ihr dann per Hand definieren! Für Anfänger würde ich diese Lösung nicht empfehlen!

 

14-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

Bei einem neuen System sollte der nächste Punkt kein Problem darstellen! ;)

 

15-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

Im nächsten Schritt wird nun der Netzwerkzugang definiert!
Kennt ihr Euch mit Netzwerkeinstellungen aus, so würde ich Euch empfehlen die IP-Adresse per Hand zu setzen. Dies erleichtert den Zugriff meiner Meinung nach erheblich!

Nicht so sicher im Umgang mit einer Netzwerk-Konfiguration oder wollt ihr Eure NAS auch mal in fremden Netzwerken betreiben? Dann lasst ihr besser die Netzwerkkonfiguration auf automatisch stehen. Dann müsst ihr zwar im Extremfall immer mal wieder die Storage mit dem Synology Manager suchen, aber dies ist einfacher als sich mit der Netzwerk-Konfiguration auseinander zu setzen.

 

16-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

So – alle Daten sind hinterlegt – die Installation beginnt!

 

17-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

Nach der Installation seht ihr nun die NAS wieder im Synology Assistenten.
Ein einfacher Klick auf den Namen der NAS öffne nun den Browser und die Anmeldung erscheint!

 

18-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Installieren

 

Dort gebt ihr nun die Daten ein, welche ihr bei der Konfiguration hinterlegt habt und drückt auf den Pfeil nach rechts um auf die Oberfläche der DS212 zu kommen!

 

19-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Anmeldung

 

Status prüfen – “Ja” ..das wollen wir!

 

20-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-DiskStorage-Manager

 

Wie man auf den folgenden Screenshots sieht – alles BESTENS!!

 

21-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Speicher-Manager

 

22-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Speicher-Manager

 

Die Konfiguration ist nun abgeschlossen und auf die Oberfläche der NAS kann nun zugegriffen werden!

 

23-Synlogogy-DS212-Testbericht-Synology-Manager

Bevor wir nun zu den Basisfunktionen kommen gibt es auch hier wieder eine kleine Zusammenfassung der Einrichtung der NAS!

 

Fazit: NAS Synology DS212 in das Netzwerk einbinden und Grundinstallation absolvieren
Ihr habt es bestimmt schon an den Screenshots erkannt! Einfacher geht es schon fast nicht mehr und wenn ihr ganz ehrlich bin, dies war bislang die einfachste NAS Konfiguration welche ich bis jetzt gesehen habe! Grund dafür ist – es werden bei der Installation einfach keine unnötigen Daten abgefragt, welche den User unter umständen verwirren könnten. Lässt man als NAS Beginner alle Einstellungen wie vom Programm vorgeschlagen und drückt sich so einfach durch die Installation bekommt man hinterher eine funktionsfähige NAS, welche zur weiteren Verwendung bereit ist! Hier sollten sich einmal andere Anbieter ein Vorbild nehmen! Daumen hoch kann ich hier nur sagen!

 

 

Schritt 3: Konfiguration der Synology NAS 212
So, bis jetzt waren alle Themen recht einfach zu beschreiben, da bis zu diesem Schritt wohl jeder seine NAS einrichten muss. Aber nun geht es etwas ins Detail und wenn ich ehrlich bin habe ich keine Ahnung, wo ich bei diesem Funktionsumfang überhaupt anfangen soll! Aber ich denke ich werde hier “nur” auf die Basics eingehen und dann die zusätzliche Funktionalität des NAS Systems nach und nach in weiteren Beiträgen beschreiben!

Fangen wir wohl bei einer der wichtigsten Dinge an!
Ordner und Benutzer auf der NAS anlegen!
Für den Homeuser legen wir diese Informationen lokal auf der NAS ab! Jedoch wäre der DSM Manager auch in der Lage die NAS über ein AD mit Usern und Rechten zu versorgen! Aber da diese kleine NAS wohl eher für den Enduser gedacht ist, werde ich hier nicht näher darauf eingehen!

–> Ordnerstruktur anlegen
Diese könnt ihr gestalten – wie ihr es für richtig haltet! Allerdings gibt es eine Kleinigkeit dabei zu beachten! Die Ordner für Musik, Fotos, Surveillance und Video solltet ihr nicht per Hand anlegen! Diese werden automatisch angelegt, wenn wir später die Dienste für die oben genannten Dienste der NAS aktivieren!

Bevor wir eine neue Dateistruktur schaffen, müssen wir zuerst “Globale Ordner” definieren, in welche dann eine Unterberechtigung gesetzt werden kann. Diese Globalen Ordner befinden sich auf höchster Ebene im Dateisystem.

Dazu öffnen wir den “File Station” Manager welchen wir am Desktop des DSM finden und wählen dort den Punkt –> “Erstellen” —> ein Untermenü öffnet sich wo man nun den Punkt “neuen gemeinsamen Ordner erstellen” auswählt.

1-Synology-NAS-neuen-globalen-Ordner-anlegen

Jetzt definiert ihr im neuen Menü einen Namen für diesen globalen Ordner und bestätigt die Eingabe mit “OK”.

2-Synology-NAS-neuen-globalen-Ordner-anlegen

Ein neues Fenster öffnen sich nun in welchem man die Rechte für diesen Ordner setzen kann.

3-Synology-NAS-neuen-globalen-Ordner-anlegen

 

Fertig! Damit hätten wir nun einen Hauptordner definiert, in welchen wir unsere gewünschte Unterstruktur abbilden können.

 

Jetzt erstellen wir Unterordner:

Dafür wählen wir nun den gerade erstellen Ordner aus und klicken erneut auf “Erstellen” –> und nun auf “Ordner erstellen”.

4-Synology-NAS-neuen-Ordner-anlegen

Der Name des Ordners wird nun abgefragt…

5-Synology-NAS-neuen-Ordner-anlegen

 

….welche wir mit OK bestätigen!

Fertig!
Die ersten Ordner sind nun definiert – kommen wir nun zur Benutzerverwaltung.

–> Benutzer und Gruppen pflegen
Sollen mehrere Benutzer Zugriff auf das System bekommen, so würde ich Euch raten, die Rechte immer über Gruppen zu regeln, denn nur so ist man in der Lage relativ spontan auf Veränderungen zu reagieren.

Gruppen anlegen!
Hierzu geht man in die Systemsteuerung und wählt dort den Unterpunkt “Gruppe” aus.
Ein Klick auf “Erstellen” öffnen den Gruppenerstellungsassistenten.

6-Synology-NAS-Benutzergruppen-erstellen

 

Nachdem man den gewünschten Namen vergeben hat, wird nun abgefragt, worauf diese Gruppe ein Recht bekommen soll. Hier in diesem Fall, soll die Gruppe Familie natürlich den Zugriff für den Ordner Familie bekommen. Wie man sieht kann man nur die Berechtigungen auf der obersten Ebene verteilen!

7-Synology-NAS-Benutzergruppen-erstellen

 

Ein Klick auf weiter liefert nochmals eine kleine Zusammenstellung, welche man bestätigen muss. Danach wird das Gruppenrecht auf den Ordner gesetzt.

Jetzt haben wir einen neuen Ordner definiert, eine Gruppe, welche darauf Zugriff bekommen soll –> also fehlen nur noch die User in der Gruppe!

Diese legen wir nun im nächsten Step an.

In die Benutzerverwalten kommen wir ebenfalls wieder über die “Systemsteuerung” –> “Benutzer”.
Ein Klick auf “Erstellen” startet den Assistenten zur Benutzererstellung:

8-Synology-NAS-Benutzer-erstellen

 

Sind alle Daten hinterlegt, öffnet sich das Menü über welches die Gruppenzugehörigkeit definiert wird:

9-Synology-NAS-Benutzer-erstellen

 

Danach könnte man nun dem User auch noch direkte Zugriffe auf Ordner gewähren, was ich jedoch nicht empfehlen würde!

10-Synology-NAS-Benutzer-erstellen

 

Ein Klick auf “Weiter” öffnet die Einstellung für das Benutzerkontigent. Hier könnte man definieren, wie viel Speicherplatz ein User maximal zur Verfügung hat. Überspringt man diesen Punkt, besitzt der User keine Limitation!

11-Synology-NAS-Benutzer-erstellen

 

In der nächsten Benutzereinstellung wird abgefragt, welche Dienste der neue User auf der NAS nutzen darf.

12-Synology-NAS-Benutzer-erstellen

 

Nach diesem Punkt erhält man nochmals eine kleine Zusammenfassung mit den getätigten Einstellungen. Werden diese bestätigt, wird der User im System angelegt.

 

Ist die Ordnerstruktur geschaffen und alle benötigten Gruppen und User angelegt, kann ab jetzt mit der NAS gearbeitet werden.

 

FAZIT: Auch hier bekommt die NAS, bzw. die Software fast volle Punktzahl! Das Anlegen von Ordnern, Benutzergruppen und Benutzern kann auch ein Laie ohne Probleme bewältigen. Lediglich tiefere Benutzerrechte auf Unterverzeichnisse wäre wünschenswert gewesen.

 

Schritt 4: Aktivieren der zusätzlichen Dienste der NAS
Nicht alle Dienste der NAS sind nach der Basis-Installation aktiviert! Dies kann man jedoch sehr einfach über das Paket-Zentrum nachholen! Ein einfacher Klick bei der entsprechenden Funktion auf “Start” fährt diesen Dienst hoch und sollte er nicht mehr benötigt werden, kann dieser auch genauso einfach wieder gestoppt werden.

1-Synology-NAS-Funktionen-aktivieren

 

Schritt 5: Arbeiten mit der NAS
Hierfür stehen dem User zwei mögliche Wege offen. Entweder man loggt sich auf die Webseite ein und pflegt darüber seine Daten oder man mapped sich das entsprechende Laufwerk in seinen normalen Desktop.

Beginnen wir beim ersten angesprochenen Punk!
Hier auf diesem Screenshot ist der User “meineFrau” zu sehen, wenn dieser sich am System anmeldet. Wie man recht gut erkennen kann, gibt es nun auf der Benutzerebene keine weiteren Funktionen mehr außer die Verwaltung der Files über den Punkt File Station.

1-Synology-NAS-Daten-ablegen

 

Hier können nun ähnlich dem richtigen Desktop Files hochgeladen und verwaltet werden.

2-Synology-NAS-Daten-ablegen

 

Der eingebaute Medienbetrachtet ermöglicht ein perfektes arbeiten auf dem virtuellen NAS Desktop – ja selbst an kleine Programme um Files zu editieren sind mit on Board!

3-Synology-NAS-Daten-editieren

 

 

Wem die Online-Variante dann doch irgendwann zu umständlich ist, kann sich natürlich auch ein Netzlaufwerk am normalen Desktop hinterlegen!

 

FAZIT: Der Online Desktop ist richtig genial gemacht! Vor allem die Drag and Drop Funktionalität ist perfekt umgesetzt und erleichtert das Arbeiten am virtuellen NAS Desktop erheblich! Auch die restlichen Funktionen der Dateiverwaltung sind sehr durchdacht und intuitiv zu bedienen!

 

So, die Basisfunktionen im lokalen Netzwerk sind nun gegeben! Kommen wir jetzt zur Kür! Der Zugriff vom Internet aus auf die NAS!

 

Schritt 6: Internetzugriff auf die Synology NAS einrichten
Eine NAS ist heutzutage nicht nur in der Lage ihre Daten im lokalen LAN zu verteilen, sondern man kann sozusagen von überall aus auf seine Daten-Storage über das WAN – Internet darauf zugreifen.

Wie dies funktioniert möchte ich Euch hier kurz zeigen:

Wählt hierzu den EZ-Internet Assistenten vom Menü aus

1-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

“Über einen Router” auswählen dürfte wohl im privaten Umfeld fast immer richtig sein!

 

2-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

Jetzt könnt ihr checken, Euer Router in den Einstellungen hinterlegt ist! Ist dies der Fall, kann Euch das Synology System sogar die Konfiguration des Routers abnehmen. Doch wahrscheinlich wird es recht oft vorkommen, dass der Router nicht hinterlegt ist – sollte dies der Fall sein, überspringt ihr diesen Punkt einfach mit dem Button “Weiter”.

 

3-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

Jetzt müsst ihr die Dienste wählen, welche Euch die NAS im Internet zur Verfügung stellen soll. Ich empfehle Euch hier nur die Dienste auszuwählen, welche auch wirklich benötigt werden.

 

4-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

Da sich die externe IP Adresse bei Home-Usern unter Umständen jede Nacht ändern kann, bietet Synology einen eigenen DynDns Service an, über welchen ihr Eure NAS immer über eine offizielle URL ansprechen könnt. Habt schon eine ähnliche Technik im Einsatz, könnt ihr diesen Punkt natürlich überspringen.

 

5-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

Gewünschte URL und Benutzerdaten hinterlegen! Bevor der Dienst aktiv geht, müsst ihr noch Eure Email-Adresse bestätigen.

 

6-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

Online-Überwachung-Synology-NAS

 

 

Alle Einstellungen nochmals in der Zusammenfassung – diese bestätigen!

Danach könnt ihr Eure NAS schon fast mit der gewünschten Internet-Domain aus dem Internet heraus ansprechen!

 

7-Synology-NAS-aus-dem-Internet-Daten-abrufen

 

“Fast” nur deswegen – weil man evt. noch auf seinem Router die gewünschten Ports freigeben muss.

Für einen Speedport der Telekom würde solch eine Portfreigabe wie folgt funktionieren:

Routerkonfigurationöffnen

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (1)

 

Punkt “Netzwerk” auswählen und danach auf “NAT & Portregeln” springen.

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (2)

 

Dort drückt ihr nun den Button “Weiteres Gerät hinzufügen”.

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (3)

 

..und wählt nun im nächsten Fenster die NAS aus! Bei Unsicherheiten einfach die MAC Adresse vergleichen!

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (4)

 

Wieder zurück im Menü wählt ihr nun den Punkt “Port-Weiterleitung” aus und definiert dort eine neue Regel!

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (5)

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (6)

 

Unter den “Weitergeleiteten Ports” könnt ihr mittels Komma alle Ports angeben, welche wir im Schritt zuvor auf der NAS definiert haben.

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (7)

 

Hat man alle Ports eingetragen und die Änderungen gespeichert – sollte ein Neustart des Speedport Routers erfolgen!

 

Synology-NAS-Speedport-Konfiguration (8)

 

So, spätestens jetzt sollte ein externer Zugriff auf die Synology NAS DS212 möglich sein!

Und für alle welche richtig mobil arbeiten wollen, bietet Synology auch noch die Möglichkeit über Smartphone mit Apps zu arbeiten! Was diese leisten möchte ich Euch im letzten Schritt kurz zeigen!

 

 

Schritt 7: Zugriff auf die Synology NAS über Apps
Ich werde hier zwecks der Einfachheit nur auf die Nutzung der Apps für das iPhone oder iPad näher eingehen! Sehr ähnliche Apps sind auch für die Android und Symbian Smartphones verfügbar.

 

Hier einmal eine kleine Übersicht der verfügbaren Apps für das iPhone!

Synology-NAS-iPhone-App (1)

 

Schade an den Apps finde ich persönlich die Aufteilung in viele kleine Apps! Hier hätte man vielleicht eine kleine Suite bauen können, in welcher sich alle möglichen Funktionen für die Synology NAS befinden.

Jetzt zeige ich Euch noch kurz ein Beispiel, was man mit der Photo App alles anstellen kann.

Hier befinden wir uns im Foto-Ordner auf der NAS.

Synology-NAS-iPhone-App (2)

 

Um ein Bild oder auch mehrere Bilder hoch zu laden, wechselt man in den entsprechenden Ordner und drückt den Button “Hochladen”.

 

Synology-NAS-iPhone-App (3)

 

Jetzt wählt man aus, aus welchem Verzeichnis man die Bilder in die NAS hochladen möchte.

 

Synology-NAS-iPhone-App (4)

 

Multiupload ist mit dieser App ohne Probleme möglich!

 

Synology-NAS-iPhone-App (5)

 

Wer möchte kann den Bildern nun noch eine Beschreibung mit auf dem Weg in die NAS geben!

 

Synology-NAS-iPhone-App (6)

 

Upload läuft!

 

Synology-NAS-iPhone-App (7)

 

Sind die Bilder dann auf der NAS verfügbar, können diese mittels eines öffentlichen Links an die Freunde geschickt werden. Natürlich ist es auch möglich Fotos wieder am Endgerät zu speichern.

 

Synology-NAS-iPhone-App (8)

 

Fazit: Wie man sieht sind die Synology Apps eine nette Erweiterung zum normalen Funktionsumfang der NAS. Gerade die Foto APP macht richtig Laune aber auch die anderen Apps sind durchdacht und funktionieren gut!

 

So, dies war er nun unser kleiner “großer” Test zur Synology DS212! Bevor ich jedoch mein letztes Fazit ziehe, hier noch ein paar technische Informationen zur NAS:

Technische Daten:

Prozessor: 1,6 GHz
Speicher: 256 MB
Gewicht: 1,25 kg
Abmessungen: 23,3 x 10,8 x 16,5 cm

Speedtest:

In diesem Fall möchte ich keinen Speedtest abliefern. Denn die Ergebnisse können bei diesem System abweichen, da die Synology DS212 im Normalfall vom Käufer mit Festplatten bestückt wird. Je nach dem, welche Platten zur Anwendung kommen, können unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.

 

Stromverbrauch:
Den angegebenen Stromverbrauch von 18,2 Watt im Betrieb können wir nach einer Messung bestätigen. Wir hatten bei mehreren Versuchsreihen Werte zwischen 17 und 20 Watt gemessen. Auch die 6,8 Watt im Ruhezustand sind ein realistischer Wert! Was ich persönlich sehr gut empfand ist die aufgenommene Leistung von 0,2 Watt im deaktivierten Zustand.

Alle technischen Details / Protokolle usw. könnt ihr hier nachlesen!

 

FAZIT:
Die Synology NAS DS212 hat mich im Test wirklich überzeugen können! Das Storage Betriebssystem “Disk Storage Manager (DSM)” ist super durchdacht und lässt fast keine Wünsche offen. Ob im privaten Umfeld als auch im professionellen Einsatz muss sich diese Software nicht verstecken und hat fast für jedes Problem oder besser gesagt für jede Aufgabe eine Lösung parat. So ist die kleine NAS DS212 eine wirkliche Wunderwaffe für alle Lebenslagen! Ob als Printserver, USB-LAN-Hub oder Überwachungsserver – die Software ist wirklich sauber durchdacht und läuft störungsfrei. Nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte mich das Berechtigungskonzept und die Möglichkeit Backups zu tätigen. Hier könnte Synology noch etwas nachlegen. Doch diese kleine Makel trüben den guten Gesamteindruck nicht wirklich!

Link: Homepage Synology


Tags:

  • ds212
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  • synology diskstation im lokalen netzwerk mit namen ansprechen
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One Comment

  1. Netter, sehr ausführlicher Test.

    Auf den Speed kommt es aber bei einem NAS nunmal genau an! Daher ist der schon ein WESENTLICHES Feature eines NAS und gerade hier trennt sich die Spreu vom Weizen. So sehr unterscheiden sich jetzt die Platten nicht, dass man nicht mit größeren und/oder kleineren Dateien einen Speedtest machen könnte.

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