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Bitcoins vom Bundesfinanzministerium als privates Geld anerkannt

Deutschland – Bitcoins zählen nun offiziell als privates Geld

Es ist schon interessant, wie die Internetwährung Bitcoin sich langsam als Währung durchsetzen zu scheint. Zumindest sind die Bitcoins schon einmal unserer Bundesregierung unter gekommen und die Währung wurde als „Rechnungseinheit“ anerkannt. Damit erhält das Zahlungsmittel den Status eines privaten Geldes, welches auch in multilateralen Verrechnungskreisen eingesetzt werden kann. Es ist manchmal schon wirklich verwunderlich, wie das „Neuland“ Internet auf einmal Beachtung findet, wenn es um das liebe Geld geht! Man könnte ja damit verrückte Dinge treiben und dies natürlich an der Regierung vorbei. Wobei ich natürlich sagen muss, so ungerechtfertigt ist dies vielleicht gar nicht, denn wenn man es geschickt anstellen würde, könnte man die Währung wahrscheinlich ganz sicher zum Geld waschen benutzen! Aber dies ist ein ganz anderes Thema!

Durch den Schritt des Bundesfinanzministeriums sind die Bitcoins nun rechtlich und steuerlich genehmigt. Doch was verändert sich nun für die Bitcoinbesitzer?

Thema Finanzamt:
Hier haben die Bitcoins noch eine besondere Stellung. Denn Bitcoins unterliegen keiner Abgeltungssteuer und eventuell entstehende Kursgewinne sind nach einem Jahr steuerfrei. Grund dabei ist die bestehende Gesetzeslage, welche besagt – das ein privates Veräußerungsgeschäft ist nach einem Jahr von der Einkommenssteuer befreit. Doch wie sieht die Sache bei der Umsatzsteuer aus? Da sind sich die Experten noch nicht so ganz einig und man wird wohl abwarten müssen, was die Zeit bringt. Wahrscheinlich werden nur kommerzielle Händler irgendwann Umsatzsteuer abführen müssen.

 

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