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Mega soll an die Börse in Neuseeland

Mit einem Trick will Dotcom sein Mega in die Börse bringen

Wenn man an die Börse geht, gibt man im Normalfall Anteile seines Unternehmens aus. Doch Kim Dotcom wäre wohl nicht er, wenn es normal laufen würde! Denn Mega soll mit Hilfe eines Tricks an die Börse kommen. Der Tick ist jetzt keine wirkliche Besonderheit, aber eben auch nicht der normale Weg ein Unternehmen an die Börse zu bringen. Das Verfahren, welches hierbei eingesetzt werden soll nennt sich Reverse Takeover und es werden dabei alle Anteile direkt an ein schon in der Börse gelistetes Unternehmen verkauft, welches sich danach in „Mega“ umbenennen wird. Durch dieses Verfahren könnte Dotcom schon Ende Mai an der Börse gehandelt werden. Die dann zur Verfügung stehenden Mega-Anteile belaufen sich auf ca. 129 Millionen Euro.

Nach Angaben des Betreibers nutzen derzeit ca. 7 Millionen den Hoster und laden dort täglich 11 Millionen Dateien hoch. Insgesamt soll es fast eine Millarde verschlüsselte Dateien auf Mega geben. Die Besonderheit bei Mega ist, dass die Dateien angeblich so verschlüsselt werden, das diese nur durch den Besitzer wieder entschlüsselt werden können. Selbst Mega hat keinen Generalschlüssel um auf die abgelegten Dateien zugreifen zu können.

Damit will man zwei Dinge bewirken:

Punkt 1: Der Hoster Mega ist bei Verletzungen des Urheberrechts fein raus. Denn man hat weder die Möglichkeit noch die Mittel zu kontrollieren, was im Mega-Dateisystem gespeichert wird.

Punkt 2: Höhere Sicherheit für die vom Nutzer abgelegten Dateien! Bei Mega ist es nicht so einfach möglich, dass die NSA oder sonst ein Geheimdienst Zugriff auf die Daten bekommt. Möchte er diese haben, so benötigt das kontrollierende Organ den Schlüssel, bzw. die Passphrase mit der die Dateien verschlüsselt wurden!

Die Idee dahinter ist einfach nur genial und eine ziemliche WIN-WIN Situation für beide Seiten. Bleibt nur noch die Frage offen, wie geht es mit Kim weiter? Die USA kämpft derzeit immer noch um eine Auslieferung, der man sich bislang recht gut wiedersetzen konnte. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen und die nächste Anhörung findet im Juli 2014 statt.

 

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