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iPhone X – im Techie Test – persönliche Meinung

Und wie ist es nun, das neue iPhone X? Diese Frage bekomme ich immer wieder auf der Straße gestellt, wenn mich Freunde und Bekannte mit dem neuen iPhone 10 von Apple sehen. Schon einige Male habe ich darüber nach gedacht, was die Leute bei solch einer globalen Frage hören möchten? Wollen sie hören – dass das 1300 Euro teuere Smartphone totaler Schrott ist? Dass das iPhone X das beste Handy aller Zeiten ist? Oder wollen sie wirklich die Wahrheit über das iPhone X hören? Doch was ist die Wahrheit und wie viel wollen die Leute hören?

Meine Basis-Antwort auf diese Frage ist momentan – nun ja das iPhone X ist eben ein iPhone und diese Aussage trifft es wohl ganz gut. Es ist ein solides Smartphone, mit einem stabilen Betriebssystem, vernünftiger Hardware, die einfach in dieser Kombination nahezu perfekt abgestimmt ist. Tja, und genau hier unterscheidet sich das X nicht vom 8er …7er oder 6er iPhone.

Klar, das eine oder andere Feature ist hinzugekommen oder vielleicht auch weg gefallen, aber dies macht kein gutes Smartphone aus. Diese mobile Mini-Computer müssen einfach laufen, so bald man diese in die Hand nimmt und dürfen keine größere Mängel besitzen, welche den Nutzer bzw. mich über den Tag hinweg nerven. Ist dies der Fall – ist es eben ein gutes Endgerät. Und für mich treffen genau diese Punkte auf ein iPhone zu, egal in welcher Generation. Die Dinger laufen eben.  Daher auch meine oben genannte Antwort – es ist eben ein iPhone.

Und bevor ich einen kleinen – aber wirklich nur einen kleinen Schritt weiter ins Detail gehe, möchte ich noch schnell dir Frage aufgreifen – benötigt man unbedingt ein 10ner iPhone?

Ganz klare Antwort „NEIN“ – der Hype um dieses „Telefon“ war zwar riesig, aber mal ganz ehrlich, die Neuerungen schaffen jetzt kein neues Erlebnis der Smartphone-Nutzung und das iPhone 10 wird / stellt auch nicht den Markt auf den Kopf. Es ist eben ein Endgerät, bei dem Apple vielleicht wieder neue Wege gegangen ist – nein auch falsch – Apple ist damit keine neue Wege gegangen – aber der Hersteller hat es immer noch drauf, Verfahren wie z.B. die Gesichtserkennung so zu optimieren, damit diese auch verwendet werden kann. Denn wer schon mal die Gesichtserkennung von Samsung getestet hat, weiß – wie grottig schlecht diese ist. Aber klar – in diesem Modell musste diese auch einfach funktionieren, da man ansonsten keine Alternativen an Board hat.

Wie gut diese und die restlichen Komponenten des iPhone X funktionieren, möchte ich Euch nun kurz erzählen.

 

Optik und Haptik

Grundsätzlich finde ich das iPhone eigentlich ganz schick. Aber mal unter uns gesagt – es sieht inzwischen aus wie jeder andere Smartphone auch. …und spätestens dann – wenn man eine dieser „hübschen“ Hüllen drüber zieht um das edle Glas und Stahl zu schützen, erkennt man eh keinen wirklichen Unterschied mehr zu anderen Herstellern. Auch das „in der Hand“ liegen spielt dann keine große Rolle, denn wenn ich mein Apple Smartphone in die Hülle X vom Hersteller Y packe sieht es genauso aus und fühlt sich genauso an, wie das Handy Z in der gleichen Hülle X vom Hersteller Y.

Die Hüllen haben zudem noch einen weiteren positiven Effekt auf das iPhone X, Denn diese sorgen dafür, dass das Endgerät plan auf dem Tisch aufliegt, denn auch in der Version 10 hat man es noch nicht geschafft, die Kamera bündig in das Gehäuse zu integrieren und so steht es diese immer noch ein paar Millimeter vor und sorgt für eine nicht plane Auflagefläche der Rückseite.

Das iPhone X ist nur minimal größer als das normale 7er oder 8er iPhone, bringt aber auch mit 174 Gramm fast 20 Prozent mehr Gewicht mit sich. Dies ist wahrscheinlich der Rückseite aus Glas und dem Stahlrahmen geschuldet. Wobei – wenn man sich das Volumen betrachtet ist es sogar leichter geworden! Ach egal! 😉 Fakt ist – das Gewicht ist noch im grünen Bereich und fühlt sich gut an.

Für alle die es interessieren sollte – hier mal ein keiner Größenvergleich:
iPhone 8 –> 138,3 x 67,3 x 7,3 mm – 148 Gramm
iPhone X –> 143,6 x 70,9 x 7,7 mm – 174 Gramm

Ein klarer Vorteil der Glasrückseite ist, das iPhone X kann nun auch ohne Kabel geladen werden. Der Nachteil – Falltest sagen aus – es gibt eben nun zwei Seite aus Glas, welche brechen können! Na, wer hätte dies gedacht!

Beim Rahmen und bei den Anschlüssen hat Apple nicht wirklich was geändert. Unten befindet sich ein Lautsprecher, an der linken Seite eine Lautstärke-Wippe und der Schalter um das Smartphone schnell lautlos zu schalten. Auf der rechten Seite der Einschaltknopf und die Halterung für die SIM Karte. Das war es dann auch schon gewesen und wir können mit der Front weiter machen.

Die Vorderseite präsentiert sich im abgeschalteten Zustand in schwarz und würde grundsätzlich auf das Rahmenlose Design hin deuten – über welches im Vorfeld so oft Diskutiert wurde. Doch betätigt man den Power-Schalter, stellt man schnell fest – nun ja vom rahmenlosen Design ist man dann doch noch recht weit entfernt! Auf allen Seiten ist ein dünner Rahmen zu sehen, welcher oben noch durch die Einkerbung des Displays für die Kamera-Technik unterbrochen ist. Diese Notch ist nun sozusagen nach dem Wegfall des runden Home-Buttons das neue Erkennungszeichen des iPhones …aber ganz ehrlich – ich hätte dieses Merkmal nicht benötigt! Viele sagen zwar, man würde diese irgendwann nicht mehr sehen – ich kann dies nicht bestätigen! Mir fällt diese Kerbe immer wieder auf und finde diese nur bedingt schick. Aber hey, die verbaute Technik muss eben auch seinen Platz finden. Mit weniger Technik sind ja auch heute schon Volldisplays möglich, wie die chinesischen Hersteller es eindrucksvoll zeigen.

Nichts desto trotz brachte man bei diesem Formfaktor ein 5,8 Zoll Display bei einem Displayformat von 19,5 : 9 unter.

Fazit:
Ein gut verarbeitetes Smartphone, dessen Größe für mich nahezu optimal ist. Denn für mich ist eine Einhandbedienung immer noch ein k.o. Kriterium. Wobei ich sagen muss, bei kleinen Frauenhänden könnte diese Größe schon fast zu groß sein. Ein Punkt der für Männer noch wichtig sein könnte – dat Ding passt immer noch ohne Probleme in die Hosentasche einer normalen Jeanshose! Auch so ein Punkt …der als Nicht-Handtaschen-Träger nicht unwichtig sein dürfte.

 

Display

Das Display hat eine Auflösung von 2436 x 1125 Pixel bei 458 ppi und bietet damit noch keine QHD Auflösung. Dafür ist es HDR fähig, unterstützt den P3 Farbraum und kann True Tone wiedergeben, bei dem die Farben dem Umgebungslicht angepasst werden. Nette Sache – wenn auch zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.

Das verbaute OLED Display hat mich persönlich von der Farbwiedergabe her überrascht, da es nicht so schrill wie die Konkurrenz ist und gefühlt die Farben natürlicher als die Konkurrenz wieder gibt. Aber dafür hat mich die Blickwinkelstabilität ziemlich enttäuscht. Was im normalen Alltag vielleicht gar nicht so auffällt, macht sich am Abend auf der Couch oder beim surfen im Bett durchaus unschön bemerkbar. Denn in diesen Positionen hat man einfach nicht immer den perfekten Blickwinkel auf das Display und schon bekommt das Display …ich hätte gesagt einen Blaustich. Je heller die Farben sind, desto massiver macht sich dieser Effekt bemerkbar. Hält man das Telefon dann beim SMS oder WhatsApp schreiben nicht direkt still, sondern wackelt leicht das Display – bedingt durch die Tipp-Bewegungen – hin und her, kann dieser ungewünschte Farbeffekt schon etwas nervig sein.

Das Display selbst besitzt bedingt durch den Formfaktor des Smartphones nicht immer die optimale Auflösung für Videoformate oder „alte“ Apps und Spiele und so kommt es – zumindest noch momentan – nicht selten vor dass der große Bildschirm nicht optimal genutzt wird und die Inhalte gerade mal so groß angezeigt werden, wie beim 7er oder 8er mit kleinerem Display. Gerade beim Video schauen, ist dies natürlich nicht so optimal – lässt sich aber nicht ändern. Doch lässt sich schon ändern, denn man könnte das Video einzoomen, aber dann werden Bildinformationen oben und unten abgeschnitten und man hat auf einer Seite die tolle Einkerbung drin. Wer also gerne Videos am Smartphone guckt, dem bringt diese große Displayfläche keinen wirklichen Vorteil. Auch bei vielen Apps bringt das mehr an Display nur bedingt Vorteile, da einfach viele App Entwickler einfach her gegangen sind und haben in den zusätzlichen Platz nun einfach die Steuerelemente groß und dauerhaft eingeblendet. Dieser neu zur Verfügung stehende Platz könnte durchaus auch besser genutzt werden. Apple macht dies z.B. im Safari Browser vor und blendet dies Steuerelemente nach der Nutzung aus und es entsteht so der Eindruck einer Vollansicht von Webseiten. Auch die Ecken an der linken und rechten Seite, werden bislang nur bedingt für sinnig Anwendungen genutzt. Aber ich denke dies könnte sich ändern, wenn Apple dieses Displayformat auch weiterhin bei behält.

Fazit:
Tolles Display dessen Blickwinkelstabilität etwas den Eindruck trübt. Eine bessere Ausnutzung der Displayfläche wäre momentan noch wünschenswert.

 

Kamera: 

Hier wären wir halt wieder beim Thema, die Kamera des iPhones funktioniert eben einfach. Keine Einstellungen – einfach drauf drücken – Foto machen. Passt! Heraus kommen Fotos, welche zu den besten gehören – die der Markt zu bieten hat. Vielleicht liefert das iPhone X nicht die besten Fotos auf dem Markt, aber die Spanne bei der Fotoqualität der Flagschiffanbieter ist inzwischen so klein geworden – hier erkennt ein Normalsterblicher keinen Unterschied auf den ersten Blick. Erst im Detail und direktem Vergleich werden kleine Unterschiede sichtbar und ihr streiten sich dann die Geister – was wirklich besser aussieht. Die iPhone Kamera für mich eines der besten Modelle auf dem Markt auch wenn es in den letzten Jahren nicht so viele Sprünge nach vorne gab. Der Panoramamodus ist z.B. für mich noch immer ein ungeschlagenes Feature! Was jedoch neu ist, in dieser Größenklasse, bei Apple ist die Dual-Kamera und der Porträt-Modus. Letzteres ist wirklich ein sehr nettes Feature, welches sehr schöne Effekte zaubert! Noch zu erwähnen ist, die Dual-Kamera ist im iPhone eine richtige zweite und vollwertige Kamera und dient nicht nur dazu Effekte zu verbessern. D.h. wenn ihr auf den 2-fach Zoom geht, wird die zweite Kamera aktiv geschalten und ihr macht kein Foto mit verschlechterten 2-fach Digitalzoom. Allerdings muss man hier etwas aufpassen, denn wenns dunkel wird – kann es passieren, dass der Zoom die normale Kamera übernimmt, da die zweite Kamera weniger gut mit schlechten Lichtverhältnissen klar kommt. Ansonsten hoffe ich mal, dass das Glas vor den Linsen dieses mal ein richtiges Saphirglas ist und nicht wieder auf einer nicht so kratzfesten …ich sag jetzt mal „Saphirglas-Legierung“ besteht. Hatte da beim 7er nicht so gute Erfahrungen damit gemacht.

Zur Frontkamera kann ich leider nicht soooo viel sagen, da ich nicht wirklich der Selfie-Typ bin. Von da her fehlen mir einfach etwas die Vergleichswerte. Aber gefühlt sind die Fotos wirklich gut und bieten viel Tiefe im Foto.

Fazit:
Tolle Kamera die keinen Vergleich scheuen muss. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre dies vielleicht ein Pro-Modus in dem sich mehr Einstellungen der Kamera vornehmen lassen.  So muss man immer zu alternativen Apps schwenken, wenn man z.B. besondere Belichtungen vornehmen möchte.

 

Face ID – fehlender Homebutton und Gestensteuerung: 

Der Home-Button ist weg – Face ID ist da! Und wie gut funktioniert nun der Nachfolger wirklich? Also ganz ehrlich – nach dem was ich bei der Konkurrenz gesehen hatte, war ich wirklich kritisch – was diese Einführung betrifft. Doch ich muss sagen, ich bin positiv überrascht! Die Erkennung funktioniert in der Tat um einiges besser, als ich erwartet hätte und wird immer besser! Dies liegt auch daran, dass das System die Gesichtserkennung immer aktualisiert und so ständig dazu lernt.

WICHTIG! 
Erkennt Euch das iPhone einmal nicht, so kommt die PIN-Abfrage hoch! Diese solltet ihr unbedingt ausführen und nicht versuchen, das iPhone in einem weiterem Versuch mittels Face-ID zu entsperren. Denn ist Face-ID sich nicht sicher, ob das auch ihr seid, was es vor sich sieht, dann fordert es den PIN an, speichert aber den Scan im Profil ab und verbessert dadurch die zukünftigen Face-ID Scans und die Erkennung des Gesichts. So hat es dies zumindest ein Apple Mitarbeiter mir beschrieben.

Gibt es Probleme bei der Nutzung von Face-ID in der Nacht? 
Nein – die gibt es nicht! Face-ID funktioniert genauso zuverlässig bei Dunkelheit, wie am Tag.

Gibt es Situationen, bei denen ein Fingerprint vielleicht sinniger wäre? Ja, natürlich gibt es die auch!

Wenn das Smartphone z.B. am Tisch liegt und man davor steht und es nur mal schnell entsperren möchte, so kann es passieren, dass das Gesicht einfach zu weit vom Scanner entfernt ist. Auch wenn der Winkel z.B. am Schreibtisch zu hoch ist – funktioniert Face-ID nicht wirklich. Etwas optimieren kann man die eine oder andere Situation, wenn man z.B. das Augen-Tracking heraus nimmt – dadurch wird auf jeden Fall die Erkennungsrate nach oben gesetzt. Diese Funktion sollte man auch deaktivieren, wenn man im Sommer mit der Sonnenbrille unterwegs ist – sonst darf man diese jedes mal abnehmen, bevor man das iPhone entsperren kann.

Dies waren jetzt die Nachteile – aber es gibt auch Vorteile – bei denen ich Face-ID dem Home-Button Fingerprint-Reader einen Vorzug gebe. Im Bad z.B. wenn die Hände feucht sind, verweigerte der Homebutton oft die Entsperrung. Genauso auch jetzt im Winter – finde ich Face-ID viel besser.

Kleiner Nachteil von Face-ID ist momentan auch noch, dass das Gesicht von nur einer Person eingelesen werden kann. Stört mich persönlich jetzt nicht, aber ich kenne viele Paare, welche auch mal die Smartphones tauschen oder schnell mal was mit dem Smartphone vom Partner nach gucken – dies funktioniert dann mittels Face-ID nicht.

Wie sehe ich die Sicherheit? 
Nun ja – ich sehe allgemein ein Problem mit verkaufter Sicherheit, welche über biometrische Daten funktioniert. Denn einen Fingerabdruck oder ein Gesicht lässt sich nicht mal so schnell ändern, wie ein Passwort, welches man im Kopf hat. Als normales Schutz-Element vor einfachen und schnellen Zugriff ganz ok – aber bestimmt kein „Hoch-Sicherheits-Feature“ wie Apple es angepriesen oder vorgestellt hat. Denn man hat ja gesehen, was passiert – wenn sich der richtige Zwilling das Smartphone schnappt …oder ein guter Maskenbildner eine Kopie eines Kopfes anfertigt. Aber davon ist ja im normalen Umfeld nicht davon aus zu gehen.

Und der Home-Button an sich – fehlt dieser nicht? Gewöhnt man sich schnell an die Gesten?
Ganz ehrlich – ein halber Tag und es war für mich, als hätte es nie einen Homebutton gegeben. Wir haben uns alle inzwischen ans Wischen und und Schieben gewöhnt und genau dies machen wir mittels der Gestensteuerung. Eine App wird nicht mehr benötigt – so schiebt man diese einfach aus dem Display hinaus. Viel einfacher geht es ja kaum!

Fazit:
Apple hat es wieder einmal geschafft ein schon vorhandene Technik so zu optimieren, dass diese auch in der Praxis funktioniert und einem nicht behindert! Ich bin zufrieden mit Face-ID und möchte die Gestensteuerung nicht mehr missen.

 

Akku

Nun, der Akku – ist ja immer ein gefühlter Wert! Aber ich kann Euch Vergleichswerte für meine Nutzung, welche ich als recht hoch einschätze, nennen.

iPhone 7 – ruhiger / normaler Tag – so gegen 21 bis 23 Uhr sollte man langsam eine Steckdose aufsuchen.

iPhone 7 – intensive Nutzung – spätestens so gegen 18 bis 19 Uhr war ein Landegerät eine gute Idee.

iPhone 8 — hier habe ich gefühlt immer rund 20 Prozent mehr Kapazität zur Verfügung als beim iPhone 7. D.h. ich komme im Normalfall ohne Nachladen über den Tag. Aber spätestens nach einem Tag muss das iPhone 8 auch an die Steckdose. Wer sein Smartphone „normal“ nutzt, der sollte damit wahrscheinlich auch über 2 Tage kommen.

Zum Laden benötigt man immer noch den alten Lightning Stecker oder man lädt es über Qi drahlos auf, was derzeit zumindest die schnellere Methode ist. Die maximale Ladeleistung liegt dabei bei 7,5 Watt. Das iPhone Stecker-Ladegerät bringt dagegen nur 5 Watt ins Gerät.

Vor allem das Festhalten des alten Lightning Steckers hat mich etwas irritiert, da Apple ansonsten schon auf den USB-C Zug aufgesprungen ist.

Fazit:
Kein Wundergerät bei der Akkunutzung – aber man kommt gut über den Tag.

 

Sound

Wie immer kann ich hier nicht meckern. Beim Sound kann ich seit der Einführung der Stereo-Lautsprecher (Hörmuschel + und Gehäuserand) keine wirkliche Verbesserung oder Verschlechterung feststellen. Das iPhone X spielt recht laut und gibt dabei einen neutralen Sound von sich. Was ich richtig bemerkenswert finde, ist das Verhalten, wenn man einen Lautsprecher etwas mit der Hand verdeckt. Hier hört man dann bei der Konkurrenz oft gar nichts mehr und das iPhone spielt trotzdem noch vor sich hin. Da frage ich mich mich manchmal echt …wie machen die das!

Fazit:
Guter Sound in allen Lagen und vor allem beim täglichen Handling.

 

Leistung

Gut, da muss ich mich auch etwas zurück nehmen und kann nur meinen persönlichen Eindruck wieder geben. Es funktioniert alles ohne Ruckeln und ohne Probleme und ganz ehrlich – momentan kommt es mir so vor – als wäre die Smartphone-Technik den App- und Anwendungsprogrammierern einen gewaltigen Sprung voraus. Denn so wirkliche Killer-Apps, welche das Endgerät so richtig zu fordern – scheint es nicht zu geben. Zumindest hat man so das Gefühl, was unter der Haube bei einem AR Game z.B. ab geht, bekommt man ja ansonsten nicht so wirklich mit.

Fazit:
Genügend für alle Anwendungen des normalen Lebens!

 

Telefonie – Konnektivität – Sonstiges

Hier kann man eigentlich keine großen Worte darüber verlieren, denn dies ist inzwischen bei allen Systemen schon ziemlich perfekt geworden. GPS funktioniert präzise und genau. Die Telefonqualität ist wie man diese erwartet und alle benötigten Schnittstellen bis ….vielleicht auf die Old-Style-Kopfhörerbuchse sind vorhanden.

Fazit:
Wüsste nichts was man bemängeln könnte.

 

Damit wären wir dann auch schon durch und ich komme zum globalen Fazit zum iPhone X:

Fazit – iPhone X – Test eines Techie:

Das iPhone läuft rund und es gibt keine Punkte bei denen ich sagen würde – genau aus diesem Grund darfst Du Dir kein iPhone kaufen. Denn beim normalen Gebrauch funktioniert alles extrem rund und flüssig. Ob das iPhone seine 1300 Euro wert ist? Puuuuh, da muss ich ganz ehrlich sagen – NEIN!  Es ist sicherlich ein gutes Smartphone, welches auch ein paar Euros mehr kosten darf als vielleicht der eine oder andere Mitbewerber – aber es ist kein Endgerät, welches der absolute Überflieger ist und es einen so hohen Preis rechtfertigen würde. Aber wer weiß was Apple mit dem teuersten Smartphone aller Zeiten bezwecken möchte. Solltet ihr noch Frage haben, so stellt diese einfach über die Kommentar-Funktion.

Ein paar Tricks und Tipps zum iPhone X – habe ich Euch hier schon einmal zusammen geschrieben.

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