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Google möchte in die Haushalte der Nutzer

Google auf Shopping-Tour kauft Hausgerätehersteller Nest

Für viele dürfte der Hersteller Nest nur ein großes Fragezeichen erzeugen. Ich selbst bin jedoch schon mal über ein Produkt des Anbieters gestolpert, als ich den ultimativen Feuermelder für eine Wohnung gesucht habe! Zwar ist der Brandmelder von Nest nicht gerade günstig im Vergleich zu den Billigprodukten aus Fernost, jedoch wurde hier wenigstens bei der verbauten Technik mitgedacht und kommuniziert zusätzlich mit dem Smartphone! Der Vorteil gerade bei diesem Produkt ist, dass die Technik zum einen Fehlalarme sehr gut erkennen kann und zusätzliche Funktionen wie z.B. eine Notbeleuchtung beinhaltet.

Benachrichtigt wird man über einen Alarm mit Stimmausgabe, der den Nutzer darüber informiert, wo der Brandherd in der Wohnung zu finden ist. Werden die Batterien des Gerätes langsam leer wird zuerst eine Nachricht an das angemeldete Smartphone gesendet und zusätzlich eine Information über eine Status-LED am Sensor selbst ausgegeben. D.h. dieser Sicherheitssensor von Nest wird Euch nicht aus dem Bett rütteln, nur um Euch mitzuteilen, dass die Batterie gewechselt werden müsste!

Rund um ein durchdachtes Endgerät, welches zudem Optisch noch einiges her macht!

Nest-Brand-Sensor

Nun ja, wie auch immer, diesen Laden hat sich nun Google für 3,2 Milliarden Dollar geschnappt! Dies ist der zweitteuerste Einkauf von Google. Der teuerste Einkauf von Google war damals die Firma Motorola mit 12,5 Milliarden Dollar.  Die 3,2 Millarden Dollar empfinde ich als recht hohen Preis für ein dennoch relativ junges Unternehmen mit gerade einmal 280 Mitarbeitern und einem zumindest nach außen recht überschaubaren Portfolio. Aber vielleicht hatte man ja auch andere Hintergründe sich die Firma einzuverleiben, denn zumindest im Designer-Team von Nest befinden sich einige ehemalige Apple-Mitarbeiter.

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