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561 Millionen Euro Strafe wegen fehlender Browserauswahl

EU setzt extrem hohe Strafe gegen Microsoft an

Wer schon mal selbst ein Windows Betriebssystem installiert hat oder dieses schon länger besitzt, wird das Auswahlfenster von Microsoft wohl kennen, welches den Anwender darüber informiert, welche alternativen Browser es noch auf dem Markt gibt. Dann kann der Anwender, so weit er sich überhaupt auskennt seinen Lieblingsbrowser selbst wählen und muss nicht den Internet Explorer von Microsoft wählen. Zu diesem Schritt wurde Microsoft vor einiger Zeit von der EU gezwungen. Dies hat auch lange Zeit recht gut funktioniert, doch irgendwie – angeblich durch einen Fehler von den Programmierern – gab es bei Windows 7 SP1 diese Auswahlliste nicht mehr.

Durch diesen Fehler wurden laut Gericht 15 Millionen Endanwender nicht über die Alternativen informiert und Microsoft muss nun für sein Fehler bezahlen. Insgesamt 732 Millionen US-Dollar, was umgerechnet 561 Millionen Euro sind. Ja, da kann man nur sagen – richtig heftig!

Wobei ich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich den Grund für diese Regelung verstehe! Irgendwie entschließt man sich ja aus freien Stücken ein Windows System zu kaufen und da würde man meinen, Microsoft darf dort auch seinen eigenen Browser installieren! Man wird ja schließlich auch nicht gefragt, ob man vielleicht nicht doch lieber ein alternatives Produkt zum Snipping Tool installieren will, nur weil das fest mit Microsoft ausgeliefert wird.

Auch habe ich solche Browserauswahlfenster bei noch keinem iPad, Mac, Linux oder Android Betriebssystem gesehen! Müsste man dort nicht auch dann die Anwender fragen, ob sie vielleicht anstatt des Safari Browser lieber eine Alternative installieren würden?

Nun gut – ich lasse das einfach mal so stehen!

Bowserwahl-Microsoft

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