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Zoom.Us – perfekte Einstellungen für Musik Übertragungen

Bedingt durch den Corona Virus (Covid-19) müssen viele Geschäfte geschlossen bleiben oder die Arbeitnehmer dürfen sich nicht mehr in der Arbeitsstelle wegen Einhaltung des Kontaktverbotes besuchen. Damit die Leute untereinander in Kontakt bleiben können, greifen viele auf Online-Meeting-Tools zurück. Deren gibt es zwar viele – aber ein Trend-Tool ist momentan Zoom.us, was ich persönlich auf die interessante Preispolitik zurück führe. Für rund 14 Euro kann man mit diesem Anbieter lange Online-Meetings mit bis zu 100 Leuten gleichzeitig veranstalten. Mehr mehr möchte bekommt dies natürlich auch, muss aber dann etwas tiefer in die Tasche greifen.

Gerade für Personal Coaches, Tanzschulen, Yoga-Gruppen, Fitness-Studios, Musiklehrern und im Grunde allen Geschäften bei denen Inhalte auch online seinen Mitarbeiter angeboten werden können eignet sich solch ein Online-Meeting-Tool.

In dieser Anleitung gehe ich heute auf genau die oben genannten Gruppen ein, denn bei diesen Berufsbereichen wird nicht nur in einem Meeting gesprochen, sondern oft spielt Musik eine tragende Rolle – sehr oft sogar Musik in Kombination mit Sprache und genau hier kann man Zoom.Us nur bedingt in der Grundeinstellung verwenden

Welche Einstellungen ihr vornehmen solltet, damit mit ein toller Sound über Zoom.us übertragen werden kann – damit die Stimme dennoch klar und verständlich ist und die Musik nicht ständig lauter und leiser wird – diese werde ich Euch nun zeigen. Zudem gebe ich Euch noch einen kleinen zusätzlichen Tipp in dieser Anleitung – wie ihr leidige Störer abschalten könnt!

Basis-Tipp Nr. 1: Verwendet zum Streamen am besten einen PC mit der Zoom.us Software. Diese könnt ihr viel besser steuern und es macht alles viel mehr Spaß.

Und dann legen wir schon los mit der Konfiguration!

Dies ist der Basis-Bildschirm, welchen ihr nach dem Öffnen der App sehen solltet.

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Geht nun auf den Zahnkranz und öffnet darüber die Einstellungen von Zoom.US.

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In den Einstellungen geht ihr nun auf den Punkt „Audio“.
Hier gibt es schon die erste Einstellung zu ändern!

Nehmt nun bitte beim Punkt Mikrofon das Häkchen „Lautstärke automatisch einstellen“ heraus! Dann generiert ihr Euer normales Umfeld und schaut ob der Balken für den Mikrofone-Eingang zu ziemlich bis zum Ende reicht. Er sollte aber dort nicht ständig stehen bleiben, sondern nur hin und wieder auf den maximalen Pegel gehen.

Ist dies erledigt wählt ihr unten rechts die „Erweiterte“ Optionen aus!

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Die folgenden Einstellungen müssen getätigt werden, damit Euch die Software den Sound richtig wieder gibt und nicht ständig versucht den Stream auf Eure Sprache zu optimieren. Bzw. kann es ansonsten auch passieren, das selbst Eure Sprache ständig leiser und lauter wird – wenn ihr Euch zu weit vom Mikrofon weg bewegt.

Damit sind die Audio-Einstellungen für einen optimierten Sound, wenn es um die Wiedergabe innerhalb eines Raumes und der Wiedergabe von Musik geht erledigt.

Aber wir können es noch besser machen!

Dafür müsst ihr aber die Musik über Euren PC abspielen und darf nicht von externen Quellen wie z.B. von Lautsprecher kommen – welche eine eigene Audioquelle besitzen.

D.h. am einfachsten nutzt ihr dann Spotify oder Amazon Music oder einfach nur die Wiedergabe von MP3s am PC selbst mit dem ihr online geht!

Die nächsten Einstellungen können nur getätigt werden, wenn ihr schon ein Meeting gestartet habt. Dies sollte dann wie folgt aussehen.

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Oben links seht ihr übrigens die veränderten Audio-Settings, welche wir gerade gemacht haben. Diese könnten dort auch direkt in der Sitzung wieder deaktiviert werden. Aber am besten ihr drückt da gar nicht rum.

Jetzt geht ihr auf den Punkt „Bildschirm freigeben“.

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Es öffnet sich ein neues Fenster in dem ihr nun auf den Überpunkt „Erweitert“ wechselt. Dort wählt ihr jetzt den Punkt „Nur Computerton“ aus.

Damit wird alles was ihr am PC abspielt direkt und ohne dem Umweg über ein Mikrofon in die Zoom.Us Session übergeben, was natürlich zu einem tollem Audio-Sound führt.

So – das war es dann auch schon! Viel mehr kann man nun in Bezug auf die Musik-Optimierung in einer Zoom.Us Sitzung nicht machen!

Nun habe ich noch einen kleinen Zusatz-Tipp für Euch, eine Einstellung – welche viele Beginner nicht kennen und die beim Streamen zum Verhängnis werden könnte.

Im Grunde ist es bei Online-Meetings ein ungeschriebenes Gesetz, dass die Teilnehmer, welche gerade nichts zu sagen haben, sich einfach muten – d.h. das eigene Mikrofone abstellen, um die restlichen Leute nicht zu stören. Leider funktioniert das nur bei erfahrenen Meeting Teilnehmern. Im Normalfall hat man bei einer fremden Gruppe immer Leute dabei, welche die Regel nicht einhalten und so den ganzen Live-Stream zerstören.

Daher nehmt bitte zusätzlich folgenden Einstellungen vor:

Klickt auf „Teilnehmer verwalten“.

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In der Mitglieder-Übersicht klickt ihr unten auf „Alle stummschalten“ .

Dann öffnet sich ein weiteres Fenster …

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..bei dem ihr nun das Häkchen bei „Den Teilnehmern gestatten, ihre Stummschaltung selbst aufzuheben“ entfernt.

Damit kann sich niemand mehr unabsichtlich oder auch absichtlich über sein System melden und den Unterricht stören.

Ihr könnt natürlich diese Sperre entweder wieder global aufheben oder auch für jeden einzelnen Teilnehmer aufheben. Dafür müsst ihr nur auf den Teilnehmer mit der Maus gehen und den Punkt „Audio ein“ auswählen.

Damit ist diese kleine Anleitung wie man ein Lehrer-Schüler-Meeting mit Musik-Inhalten richtig konfiguriert abgeschlossen. Sollte ich etwas vergessen haben, könnt ihr dies gerne in den Kommentaren posten.


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22 Comments

  1. Lieber Martin Straub, vielen Dank für die Tipps. Ich habe sie alle befolgt habe aber immer noch Probleme. Ich möchte ein Mikro anschließen aber wenn ich das tue, höre ich die Musik nicht mehr. Hast du auch irgendwo eine Erklärung für das Handling von Musik und Stimme und Mikrofon? Ich verzweifle….

  2. Hallo Jeanette,
    wenn du mit allem gleichzteitig arbeiten möchtest brauchst du ein kleines Mischpult. Du musst dann deine Kopfhörer als Monitor benutzen, da du sonst Rückkopplungen bekommst. Das heißt, du spielst deine Musik und Sprache über das Pult ein und hörst mit deinen Kopfhörern ab. Das Audiosignal aus dem Pult wird dann ins Computeraudio bzw. über Zoom zu deinen Meetingteilnehmern gesendet.

    Das Audio deiner Meetingteilnehmer muss du dann über normale Lautsprecher laufen lassen.
    Mit einem komplexen Mischpult kannst du auch das Audiosignal deiner Meetingteilnehmer über deine Kopfhörer hören. Das ist allerdings nicht so einfach…

    Einfache Mischpulte gibt es schon ab ca. 50 Euro. Falls du Bewegungsfreiheit brachst weil z.B. Yoga- oder Tanzkurse, hilft dir vielleicht auch ein zusätzliches Headset (Mikro und Kopfhörer).

    Ich nutze Zoom für meinen Gitarrenunterricht und mir haben die oben erwähnten Eintellungen sehr geholfen. Was du vorhast ist aber etwas komplexer. Am besten du lässt dir von jemanden vor Ort helfen. Musikgeschäfte dürfen ja wieder öffnen, dort wird man dich auch gut beraten können. Neben Gitarren und anderen Instrumenten gehören solche Audiolösungen zu deren Kerngeschäft. Zumindest die größeren Läden dürften auch eine Hotline zur Beratung anbieten.

  3. …es stimmt hier übrigens etwas mit der Kommentartfunktion nicht. Ich konnte den (langen) Text nur abschicken indem ich den HTML_Code im Inspektor geändert habe. Sobald man Text eingibt schiebt sich der Absendebutton nach unten und ist gleichzeitig von einem darüberliegenden „div“ verdeckt.

    Möglicherwiese würden hier mehr Kommentare stehen….

  4. Hallo Gitarrenlehrer, vielen Dank für Deine Antwort um mir damit zu helfen. Ich habe ein Tri Capture – was aber nicht heißt, dass ich damit umgehen kann :-) Mittlerweile bin ich soweit, dass alle die Musik hören – auch ich (ohne Mikro) und die Musik über Spotify. Die Musik ist aber viel zu laut, wenn ich sie leiser drehe (auf Spotify), dann höre ich sie nicht mehr aber für die Teilnehmer ist sie imer noch zu laut…….meine Stimme geht unter und ich weiß nicht wie ich getrennt voneinander die Musik leiser und meine Stimme lauter stellen kann.
    Wenn ich das Mikro anschließe und/oder den Tri Capture bleiben die Probleme. Vielleicht ist der Tri Capture nicht geeignet?
    Ich habe in dem Musikgeschaft angerufen, wo ich das Mikrofon herhabe – dort konnte man mir nicht helfen…
    Ich warte jetzt mal bis mein Freund aufwacht, vielleicht kann er mir bei Deinen Tipps helfen….
    Danke Dir…

  5. Hallo Jeanette,
    dein Mischer ist völlig ausreichend!
    Mit dem Mikro gehst du in den XLR-Eingang des Mischers.
    Deine Musik kannst Du über ein externes Gerät, also nicht über deinen Computer, mit dem AUX-Input hinzufügen und in der Lautstärke regelen.

    Wen dein Handy, Tablet oder anders Gerät, einen Kopfhörer- oder AUX-Ausgang hat, kannst du mit einem Kabel (Ministereoklinke auf Cinchstecker) von dem Handy in den Mischer (AUX-Input) und deine Musik darüber einspielen.

    Mit dem Kopfhörerausgang des Mischers kannst du dann beide Audiosignale (Sprache und Musik) gleichzeitig abhören und am Mischer regulieren.

    Mit dem Audioausgang des Mischers gehst du dann in deinen Computer.

    Die Audiosignale deiner Teilnehmer kannst du dann über die Lautsprecher deines Computers abhören.

    In deinem Musigeschäft würde ich nicht einkaufen…

  6. Ja, haben wir alles so gemacht….Musik alleine klingt super – Stimme alleine klingt super aber wenn ich beides gemeinsam aufnehme, dann klingt die Stimme als säße ich in einem Aquarium. Das hatte sich eigentlich erledigt, nachdem ich die Tipps dieser Seite angewendet hatte. jetzt ist es wieder da…entweder ich mache immer noch was falsch oder es geht einfach nicht – aber das kann ich mir nicht vorstellen, es arbeiten doch so viele mit Zoom. Vielen Dank für Deine Zeit…

  7. Wenn jetzt nur noch der Klang ein Problem ist lässt sich das sicher beheben. Da hilft nur probieren. Wenn man keine Erfahrung in dem Bereich hat hat kann das nerven….

    Die mitgelieferte Software deines Mischer hat sicher auch noch einige Möglichkeieten zur Verbesserung. Aber da musst du dich einarbeiten…

    Ich wünsch dir viel Erfolg!

  8. Hallo, vielen Dank für die Zusammenstellung! Ich habe das gerade mal ausprobiert (externes Jabra-Freisprechtelefon und Musik über Windows Media Player), aber leider war das Ergebnis nur etwas besser als mit den Standardeinstellungen. Trotz Lautstärkeveränderung über den Windows-Lautstärkemixer wad die Sprache gegenüber der Musik nach wie vor schlecht zu verstehen.

  9. Wie kann man sein Mikro vorübergehend (z. B. zu Beginn oder während einer Pause stummschalten, trotzdem aber die Musik vom PC weiterlaufen lassen?
    Wenn ich oben links auf Stummschalten klicke, wird beides deaktiviert.

  10. Hallo Gitarrenlehrer, auch wir haben Probleme mit Sprache und Musik und Qualität für die Teilnehmer ist sehr schlecht. Wir verwenden ein Mischpult und da wäre meine Frage ob es einen Unterscheid macht, die Musik über Mischpult einzuspielen oder vom PC direkt und wie muss das Mischpult bei Zoom definiert werden, also welche Einstellungen sind konkret durchzuführen. Wir verzweifeln schon alle und hoffen auf Deine Hilfe.

    Gruß Armin

  11. Hallo Armin,

    das ist aus der Ferne wirklich schwer zu sagen. Es gibt eine Reihe an Faktoren, die den Ton beeinflussen.

    Das Problem bei Programmen wie ZOOM ist, dass ZOOM (oder ähnliche Programme) Teile des Audiosignals filtern muss.

    Wenn du in dein Mikro sprichst, wird die Sprache bei dem anderen Teilnehmer über Lautsprecher ausgegeben. Der andere Teilnehmer hat aber auch sein Mikro an.

    Das bedeutet, dass deine Sprache nochmals von dem Mikro des Teilnehmers aufgenommen und zu dir zurückgesendet wird.
    Dadurch entsteht eine Schleife, die ZOOM durch Filterprogramme unterbrechen muss. Hintergrundgeräusche müssen u.a. aus dem selben Grund gefiltert werden. Musik wird von diesen Filtern nicht immer richtig erkannt und als Hintergrundgeräusch behandelt.

    Die Ausgabegeräte deiner Teilnehmer spielen auch ein große Rolle. Bei einem Laptop oder Tablet liegen Tonausgabe (Lautsprecher) und Toneingabe (Mikro) so nah beieinander, dass die Software der Geräte eingreifen muss damit keine Rückkopplung entsteht.

    Es sind also recht ungünstige Voraussetzungen für einen guten Klang!

    Kopfhörer verhindern solche Schleifen. Auch, wenn Teilnehmer die gerade nichts zu sagen haben, stummgeschaltet sind, macht das schon viel aus.

    Ich mische bei meinem Gitarrenunterricht mein Audiosignal (Musik, Sprache und Gitarre) über ein Mischpult und schicke es dann über meinen PC zu meinen Teilnehmern.

    Ich höre aber dann mein Audiosignal nicht!

    Wenn ich das möchte, weil ich z.B. die eingespielte Musik hören oder den Klang prüfen möchte, dann muss ich Kopfhörer aufsetzen und das Signal über eine Monitorfunktion des Mischpults an mich bzw, den Kopfhörer zurückgeben bzw, hinzumischen.

    Das darf auf keinen Fall über die Lautsprecher kommen, weil es sonst schlimme Rückkopplungen geben kann und/oder alles nach Blechdose oder wie unter Wasser klingt.

    Wenn du so etwas wie Yoga unterrichtest ist ein Headset wirklich hilfreich. Da kannst du dann alles so einspielen wie du möchtest und erzeugst keine Schleifen.

    Was dann bei deinen Teilnehmern herauskommt ist, wie gesagt auch erheblich von deren Wiedergabegerät abhängig, der Qualität der Internetverbindung, ob Kopfhörer benutzt werden, welche Bandbreite ZOOM zur Verfügung stellt (ich hatte trotz bezahlter Version gelegentlich eine sehr schlechte Verbindung und musste Meetings abbrechen; nach einem Neustart ging es dann wieder…), ob der PC der Teilnehmer in Ordnung und Leistungsfähig genug ist (eine Schülerin von mir musste sich einen neuen PC kaufen, dann klappte alles gut…), usw.

    Ich weiß nicht, ob das dir und anderen Lesern hier weiterhilft, aber letztlich muss man viel herumprobieren. Der Ton wird aber nie so perfekt sein, wie man sich das wünschen würde…

  12. Vielen Dank für die Ausführung aber das war nicht meine Frage. Diese lautet, ob Zoom unterscheide macht, ob die Musik direkt an diesem PC abgespielt wird oder über den Input eines Mischpultes kommt und wie das Mischpult in Zoom angeschlossen und konfiguriert werden muss.

    Danke und Gruß
    Armin

  13. Hallo Armin,

    du hast im Grunde sehr viele Fragen auf einmal gestellt. Die kann ich leider von hier aus nicht beantworten, weil die erwünschte Anwendung und das Setting unklar bzw. deine Angaben für mich nicht nachvollziehbar sind. Es sind sehr viele Variationen möglich die du u.U. versuchst bzw. erreichen möchtest…

    Wenn du dir meine Ausführungen durchliest und dich einarbeitest, müsstest du eigentlich auch eine brauchbare Lösung für dein Setting finden.

    Du sprichst vom Input des Mischpultes, aber wahrscheinlich meinst du den Output des Pultes. Es ist mir auch nicht klar an welcher Stelle Dein Abspiel- oder Einspielgerät ist und was du vorhast.

    Der Output des Mischpultes geht normalerweise in den Input (wie ein angeschlossenes Mikro) des Computers. Das wiederum ist das Computeraudio welches dann über Zoom zu den Teilnehmern geschickt wird (was Zoom damit macht, habe ich schon versucht zu erklären). Das Mischpult muss und kann auch nicht extra definiert werden. Das Mischpult kann auch nicht in Zoom angeschlossen werden, sondern nur an deinen Computer.

    Das Ausgangssignal des Mischpults muss übersteuerungsfrei in den Input des Computers.

    Der Unterschied nachdem du gefragt hast, ist der, dass bei der Eingabe von sowohl Musik und Sprache über das Mischpult, du Einfluss auf den Klang und das Verhältnis der Lautstärke der einzelnen Audiosignale hast.

    Bei der Eingabe über ein an den Input angeschlossenes Mikro oder integriertes Computermikro und der Wiedergabe von Musik direkt vom gleichen Computer, kannst du das Ausgabesignal, also das Signal das dann über Zoom ausgeliefert wird, nicht abhören.

    Ich möchte dir ans Herz legen, darüber nachzudenken, welchen Weg dein Signal nimmt!
    Dann bekommst du auch viele klangliche Probleme in den Griff.

  14. Hallo Armin,

    mir ist eingefallen, dass du möglicherweise kein Mischpult im eigentlichen Sinne hast sondern ein Audiointerface mit USB-Anschluss hast.
    Normalerweise sind das Plug-and-Play-Geräte. D.h. man braucht keine Treiber installieren. Man verbindet die per USB und sie sind betriebsbereit.

    In diesem Fall erkennt Zoom das Gerät. Du musst es dann entweder in den Audioeinstellungen in Zoom als Mikrofon auswählen, oder, wenn du das Interface auch für andere Anwendungen nutzt und in der Systemeinstellung deines Computers als Mikrofon eingestellt hast, kannst du auch die Einstellung „Wie Systemeinstellung“ wählen.

    Du brauchst hier natürlich nicht mehr einen möglicherweise vorhandenen Output am Audiointerface mit dem Mikrofoneingang des Computers verbinden. Das würde u.U. auch klangliche Probleme produzieren.

    Es gibt aber derartig viele Geräte auf dem Markt mit unterschiedlichen Spezialanwendungen, das du dich bei Problemen mit dem Gerät mit der Betriebsanleitung auseinander setzen oder den Support des Herstellers in Anspruch nehmen musst.

  15. Hallo Andybaby,
    auch bei dir weiß nicht wie dein Setting ist…
    Probiere mal das Mikrofonsymbol unten(!) links auszuschalten. Wenn deine Musik nicht über den Mikrofoneingang ins System kommt, müsste das funktionieren.
    Du kannst auch versuchen über die Bildschirmfreigabe(!) eine Audiodatei freizugeben.

  16. Ich habe unten links kein Mikrofon-Symbol, nur oben links „Stummschalten“. Aber dann gehen Mikro UND Powerpoint-Hintergrundmusik gemeinsam aus.

  17. Schau dir das vierte Bild bzw. Screenshot in diesem Artikel an. Unten links in dem Screenshot siehst du ein Symbol das aussieht wie ein Mikrofon. Dieses ist mit einem roten Strich durchgestrichen und da drunter steht „Audio ein“ . Wenn es nicht durchgestrichen ist, dann steht da „Stummschalten“.

  18. Das Symbol habe ich genau so, allerdings oben links. Klicke ich „Stummschalten“, sind aber Mikro UND Powerpoint-Hintergrundmusik stummgeschaltet. DIe Musik hätte ich aber schon gern weiterlaufen, wenn ich zwischendurch mal das Mikro mute.

  19. Lieber Gitarrenlehrer, zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei Dir bedanken. Ich danke Dir für Deine Zeit, Deine wunderbaren Erklärungen und vorallem für Deine Nerven 😊 wir sind zu dem Ergebnis gekommen, das es einfach nicht möglich ist über Zoom eine gute Qualität an Musik und Sprache rüberzubringen. Irgendeine Störung ist immer da. Trotz Tri Capture, neuem Headset, oder Mikro. Wir haben jetzt Stunden , eher Tage damit verbracht es auszuprobieren- es geht einfach nicht. Wie gesagt Dir ein riesiges Dankeschön 🙏 Ich werde noch ein wenig weiterhin Menschen suchen, die damit arbeiten…bisher war ich erfolglos 🤷‍♀️ Alles Gute für Dich – Jeanette (ach und schöne Grüße auch von meinem Freund der auch Gitarrist ist)

  20. Liebe Janette,
    Danke für Deine freundlichen Worte!

    Du hast absolut recht, diese Programme arbeiten nicht so, wie man sich das wünscht. Die Resultate sind immer kompromissbehaftet!

    Es gibt aber eine Plattform (doozzoo.com) die extra für Musiklehrer und für den 1 zu 1 Unterricht entwickelt worden ist, die bei einem Test von mir sehr gut funktioniert hat.

    Die hat jetzt wohl auch einen Multi-User-Modus (den habe ich nicht ausprobiert).

    Hier gab es die bekannten Audioprobleme während der kurzen Testphase nicht. Die Latenz war sogar so gering, dass ich mit meinem Schüler gleichzeitig spielen konnte. Man hat die Verzögerung kaum gemerkt und das Audiosignal war sehr gut obwohl mein Schüler nicht so gut ausgerüstet war.

    Allerdings ist ein Account hier recht teuer und es macht nur Sinn, wenn immer die gleichen Schüler zur Onlinestunde kommen (vielleicht gibt es da mittlerweile mehr Optionen…)

    Grüße an Dich und Deinen Freund!

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