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WebP das bessere JPEG Format – Gibt es demnächst einen Wechsel?

WebP Bildformat – gleiche Qualität bei weniger Speichervolumen!

Wer hat erfunden? Google war natürlich das Unternehmen, welches das neue Bildformat im Rahmen seiner “Faster Web” Initiative vorstellt. Das Programm “Faster Web” möchte dafür sorgen, dass das Internet schneller und besser wird! Dabei setzt man natürlich zuerst die Hebel an den Punkten an, welche sehr viel Traffic erzeugen – 65 Prozent des Internetverkehrs entstehen die Übertragung von Bildern! Doch was macht das WebP Bild-Dateiformat im Detail besser?

Die Komprimierung
Das WebP Dateiformat schafft bei ähnlicher Bildqualität im Durchschnitt eine bessere Komprimierung von ca. 40 Prozent! Zum Teil werden sogar Ergebnisse mit bis zu 70 Prozent besserer Komprimierung bei ähnlicher Qualität erzielt!

Wie funktioniert es?
Im Prinzip wurde hier natürlich die Welt nicht neu erfunden! WebP arbeitet im ähnlichen Verfahren wie JPEG und unterschlägt einfach Details in den Bildern. Doch das WebP Verfahren funktioniert einfach besser und ermöglicht höhere Komprimierungsraten. Je weniger Details in den Bildern vorhanden sind, desto besser arbeitet WebP.

Wie geht es nun mit WebP weiter?
Das Verfahren wurde nun offiziell vorgestellt und jeder der Lust hat, kann WebP testen und wenn er möchte natürlich auch weiter entwickeln. Der Codec Algorithmus auf welchen WebP aufsetzt wurde schon vor ca. einem halben Jahr der Allgemeinheit als Open Source zur Verfügung gestellt.

Was ist WebP -  wurde nun kurz erklärt, doch könnte WebP auch Erfolg haben?

Ich persönlich denke schon. Folgende Punkte könnten diesen Erfolg gewaltig pushen!
Googles Macht im Internet:
Wenn Google etwas in die Hand nimmt, schaut die ganze Welt dabei zu, was natürlich schnell zu einem hohen Bekanntheitsgrad führt.
Besser als die Konkurrenz (JPEG 2000 und RE-JPEG):
Mitstreiter im Durchschnitt gerade die Hälfte der Komprimierungsrate.
Kostenlos:
Man muss nicht nur besser als die Konkurrenz sein, sondern auch noch günstiger! Bzw. gar kostenlos! Denn WebP kostet im Vergleich zu den Mitstreitern keine Lizenzgebühren!
Schnelle Einführung durch schon vorhandene Marktposition möglich!
Alle Browser, welche auf WebKit basieren, erhalten demnächst ein Update auf das WebP Dateiformat. Darunter dann auch der Google Browser Chrome und Apples Safari Browser.

Wie man sieht, viele Faktoren welche zum Erfolg von WebP führen könnten. Jetzt muss sich das Produkt nur noch im praktischen Einsatz beweisen und danach von der Usergemeinde angenommen werden!
Ich persönlich bin gespannt, ob das neue Produkt aus dem Hause Google ein Erfolg wird.

Quelle: Ankündigung mit mehr Informationen zum neuen Image-Format vom Entwickler selbst.


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