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LTE – Die Technik, Ausbauplan – Gastartikel

LTE – was ist das eigentlich?

Hinter dem Begriff LTE wird der neue Mobilfunkstandard verstanden, der das bisherige UMTS-Netz ablösen soll. Der Hintergrund dabei ist, dass mittels der neuen LTE-Technik deutlich schnellere Übertragungsraten möglich sind, es wird hierbei von einer Schnelligkeit von bis zu 300 MB pro Sekunde beim Downloaden gesprochen. Diese Umstellung ist daher notwendig, da die Ansprüche der Nutzer immer größer werden und mittlerweile die meisten Verbraucher mobil ins Internet gehen. Durch LTE werden Anwendungen wie Videotelefonie oder Filme eine völlig neue Qualität erhalten.

Der große Vorteil von LTE ist, dass die Sendemasten vom UMTS genutzt werden können, sie müssen lediglich entsprechend ausgebaut werden. Dies spart zum einen Zeit und ist darüber hinaus um ein vielfaches kostengünstiger als ein kompletter Neuaufbau eines neuen Netzes. Als einen weiteren Vorteil kann gewertet werden, dass besonders Ballungszentren sowie alle Gebiete innerhalb Deutschlands, in denen noch kein DSL verfügbar ist, als erstes mit dem LTE Netz versorgt werden. Die drei großen Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone sowie O2 sind dazu angehalten, bis Ende 2016 90 Prozent aller unterversorgten Gebiete an das neue LTE-Netz anzuschließen.

Mittlerweile können etwa 13 Millionen Haushalte LTE nutzen, so dass der Ausbau des Netzes sehr zügig voran geht. Die meisten ländlichen Gebiete in den jeweiligen Bundesländern sind bereits fast völlig angeschlossen, es sind nur noch wenige sogenannte weiße Flecken übrig. Bis Ende des Jahres 2012 soll der neue Standard auch in etwa 300 Städten verfügbar sein. Der neue Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) ist unter anderem ab April 2012 in den deutschen Ballungszentren Köln, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München verfügbar. Die Mobilfunkbetreiber Vodafone, Telekom, O2, Base sowie 1&1 bieten LTE-Tarife an, die zu sehr unterschiedlichen Paketen mit entsprechend differenzierten Preisen gebündelt werden. Zu diesen Tarifen, die bislang stationär genutzt werden – die ersten LTE-Handys werden wohl ab Juni 2012 vertrieben – benötigen die Nutzer entweder ein LTE-Modem oder einen LTE-Stick. Beides hat seine Vorzüge und Nachteile. Besitzt der Verbraucher ein Mobilfunkgerät, welches LTE unterstützt und befindet sich in einem Gebiet, in dem der neue Standard noch nicht verfügbar ist, schaltet das Gerät automatisch auf UMTS um.

Als nächsten Schritt ist die Weiterführung LTE Advanced angedacht. Hiermit sollen dann Downloadraten von bis zu 1 GB per Sekunde möglich sein. Die bereits in Betrieb genommenen LTE-Basisstationen lassen sich weiterhin nutzen und werden einfach mittels einem Software-Update auf den neuesten Stand gebracht. Der Ausbau jedoch soll erst in einigen Jahren beginnen. Damit es zu keinen Ausfällen kommt, ist das LTE Advanced selbstverständlich zum herkömmlichen LTE rückwärtskompatibel.

 

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