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Toshiba – erst ein Foto machen – dann das Bild scharf stellen

Ein neuer Bildsensor ermöglicht nachträgliche Schärfeeinstellungen

Eine Technik bei der man ein Bild nachträglich an einem gewünschten Bereich scharf stellen kann, bieten die Lytro Lichtfeldkameras schon länger. Jedoch hat diese schon im Jahr 2011 vorgestellte Technik einen „großen“ Nachteil! Die eingesetzte Technik verlangt nach einem relativ großen Gehäuse, welches nicht für kleine Geräte wie z.B. Smartphone oder Tablets geeignet ist! Toshiba hat nun diese Technik geschrumpft und integriert das gesamte System in einem Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 1 cm!

In diesem Würfel befindet sich jedoch Hightech pur!! Denn es wurden darin über 500000 Microlinsen verbaut die eine Größe von gerade einmal 0,03 Millimeter besitzen! Diese vielen Linsen erzeugen viele Bilder, welche von der entwickelten Software zum End-Bild zusammen gesetzt werden.

Dadurch da das gesamte Bildmaterial zur Verfügung steht, kann man nun nachträglich seinen Focus auf jedes beliebige Bildelement setzen und die Software erledigt danach den Rest und generiert daraus das „neue“ Bild!

Laut Aussage von Toshiba wird gerade nach Abnehmern dieser Technik gesucht, welche das Produkt in ihre eigenen Endgeräte integrieren wollen. Marktreife Endgeräte wird es damit wohl erst im Jahr 2014 geben.

 

toshiba-sensor

 

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  • bildsensor 2014
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