Was ist ein Ultrabook?

Was steckt hinter dem Begriff Ultrabook? Wie definiert man ein Ultrabook?

In den vergangenen Monaten taucht immer wieder der Begriff Ultabook in diversen Medien auf und auch der Schriftzug Ultrabook ziert immer öfter die mobile Rechner, welche früher als Laptop verkauft wurden! Da stellt man sich natürlich die Frage, wann wird ein Laptop zum Ultrabook? Was und wer steckt hinter diesem Begriff?

Grundsätzlich könnte man wohl sagen, das Ultrabook bildet die Lücke zwischen den Netbooks, welche nur für einfache Aufgaben geeignet sind und dem Subnotebook in denen extrem hochwertige Technik auf kleinsten Raum untergebracht wird. Auch preislich bildet das Ultrabook derzeit die Mittelklasse zwischen den billigen 200 Euro Netbooks und den 2000 Euro teuren Subnotebooks!

Doch woher kommt nun eigentlich der Begriff? Wer hat diesen erschaffen?
Der Begriff Ultrabook stammt aus dem Hause Intel, dieser gibt auch die Richtlinien vor, welche “Laptops” den Namen Ultrabook tragen dürfen! Dabei müssen einige Grenzwerte eingehalten werden, welche alle das Ziel verfolgen kleine, leichte und mobile Rechner auf dem Markt zu bringen!

 

 

Folgende Vorgaben konnte ich bisher zusammen tragen:

Chipsatz:
Intel Core i3, Intel Core i5 oder Intel Core i7

Plattform:
Sandy Bridge (erste Generation), Ivy Bridge (zweite Generation), Haswell (dritte Generation)
INFO: Mit jeder Generation gibt es eine massive Steigerung der Leistung! Von Generation 1 zu Generation 2 sind es 20 bis 30 Prozent mehr Power und von Generation 2 auf Generation 3 gibt es nochmals einen Leistungszuwachs zwischen 40 und 50 Prozent!

Abmessungen:
– bis 13,3 Zoll –> maximale Höhe: 18mm
– ab 14 Zoll –> maximale Höhe: 21mm
Ausnahme: Convertibles dürfen 2mm stärker sein

 

Akkulaufzeiten:
Ultrabooks sollen mindestens 5-8 Stunden Arbeitszeit (je nach Auslastung) aufweisen

 

Gewicht:
Geringes Gewicht – genaue Definitionen habe ich dazu nicht gefunden!

Festplattentechnik:
Im Normalfall sollte auch SSD Technik in einem Ultrabook zu finden sein!

Schnelles Aufwachen aus dem Ruhemodus:
Wie bei einem Tablet-PC muss ein Ultrabook sehr schnell aus dem Ruhezustand geweckt werden können! Vom Druck auf dem Powerknopf bis zum Punkt an dem man das Ultrabook weiter verwenden kann, sollten nicht mehr als 5 bis 7 Sekunden vergehen!

 

Verarbeitung:
Die Ultrabooks sollen nicht nur innere Werte besitzen, auch die Optik muss stimmen! Ein Ultrabook muss wertig aussehen.

 

Preisgrenze:
Bei maximal 1000 Euro liegt die magische Grenze!

 

Fazit:
Mit der Einführung des Ultrabooks führt der Chiphersteller Intel eine neue Art von Gütesiegel ein! Wer ein Ultrabook kauft, kann unterm Strich sicher gehen ein “Notebook” zu kaufen, in dem sich aktuelle Hardwarekomponenten befinden, welche sich im Einklang mit dem Design befinden. Zusätzlich garantieren die Richtlinien von Intel für eine hohe Mobilität was das Ultrabook zum perfekten Begleiter egal ob im Beruf als auch im Privatleben macht. Ein Ultrabook ist jedoch kein “Arbeitstier” für Anwender, welche nicht genügend mobile Power haben können! Hier sollte man dann wohl etwas mehr Geld einplanen und auf die Notebook-Klasse Subnotebook setzen.

 

 

Anmerkung: Alle Daten sind aus mehreren Quellen zusammen getragen. Ein offizielles Dokument habe ich leider nicht gefunden. Von daher sind die oben getätigten Aussagen ohne Gewähr!


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