Testbericht Netbook HP Mini 2140 – Gastbeitrag

Test Netbook HP Mini 2140

Da ich aus beruflichen Gründen nahezu permanent meinen Klapprechner bei mir heben muss und dieser nicht unbedingt ein Leichtgewicht ist, spiele ich nun schon seit fast einem Jahr mir dem Gedanken, mir ein so genanntes Netbook zuzulegen. Als sich das Segment der kleinen Rechner zu Beginn auf dem Markt vorstellte, testete ich einige Geräte, die mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnten. Die Probleme lagen meist bei den kleinen Displays oder der Akku hielt keine zwei Stunden.

Nach Acer Aspire one und Asus Eee PC entdeckte ich nun auch ein Modell des Herstellers HP. Das Netbook von HP nennt sich Mini 2140 und lässt nicht wenige Argumente für sich sprechen. Als ich das Datenblatt im Internet durchgelesen hatte, zögerte ich nicht mehr lange und klickte auf den Bestell-Button in einem Onlineshop.

Der kleine Wegbegleiter bietet ein 10,1 Zoll Display und arbeitet mit einem energiesparenden Intel Atom Prozessor. Die Performance des Chipsatzes reicht jedoch für normale Office-Anwendungen und die Erstellung von Präsentationen vollkommen aus. Auch in Sachen Festplattenvolumen und Arbeitsspeicher verbaut HP hier zeitgemäße Komponenten. In Zahlen ausgedrückt sind das zwei Gigabyte Arbeitsspeicher beziehungsweise 160 GB Festplattenvolumen. Werte die im Segment der Netbooks nicht unbedingt von jedem Mitstreiter vorgezeigt werden können.
Auch alle gängigen Verbindungsstandards hat das HP Mini 2140 an Bord. So findet man zum Beispiel ein schnelles WLAN Modul und einen konventionellen LAN Anschluss. Besonders toll fand ich die integrierte Bluetooth Schnittstelle, die ich momentan nutze, um über mein Smartphone eine Verbindung zum Internet herzustellen. Für eventuelle Speichererweiterungen sorgt ein Cardreader und zwei USB Schnittstellen. Ebenfalls ist es möglich, einen externen Monitor oder einen Projektor über den vorhandenen VGA Port anzuschließen. Ausgeliefert wird das HP Netbook in der Regel mit dem Betriebssystem Windows Vista Business, jedoch sind auch günstigere Ausstattungen mit Windows XP oder Linux, erhältlich. Ich habe mich für Windows Vista Business entschieden, da einige Tools dabei sind, die ich beruflich benötige und ansonsten separat hätte kaufen und installieren müssen.

Besonders positiv fällt zudem beim HP Mini die Verarbeitung und die Displayleistung aus. Das Gehäuse besteht teilweise aus Aluminium, und macht daher einen edlen Eindruck. Auch die Tastatur fällt hier hochwertig aus und bietet relativ große Tasten, so dass man auch mehrere Stunden am Stück tippen kann. Über das Touchpad lässt sich sagen, dass es sich äußerst präzise bedienen lässt, könnte für meine Bedürfnisse jedoch etwas größer dimensioniert sein. Der eigentliche Grund für meinen Kauf reflektiert das hochwertige Display. Das 10,1 Zoll Display punktet durch die optimalen Kontrastwerte, so dass sich auch unter Sonneneinstrahlung der Inhalt des Anzeigefeldes gut erkennen beziehungsweise ablesen lässt.
Als Fazit könnte man behaupten, dass das HP Mini 2140 nicht nur optisch, sondern auch leistungsbezogen in der Klasse der Netbooks ganz vorne mit dabei ist. Jedoch sollte bei einem Neupreis, der bei fast 500 Euro liegt, einen besseren Akku und der ein oder andere zusätzliche USB Port inbegriffen sein. In der Praxis kommt man ohne externen USB Hub nicht weit. Ansonsten konnte mich das gerät auf ganzer Linie überzeugen, so dass ich es auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Gastbeitrag von: Christoph


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