Hitron CVE-30360 – Port freigeben – Port-Forwarding nutzen

Kabel Deutschland Router an eigene Bedürfnisse anpassen

Der Hitron Router CVE-30360 wird über Kabel Deutschland vertrieben und dürfte wohl derzeit der Standardrouter für Internetzugänge von Kabel Deutschland sein. Den Router gibt es offiziell in zwei Varianten. Variante 1: Kabelrouter Variante 2: Kabelrouter mit WLAN Funktionalität – Die kleine Frechheit ist dabei, dass die Variante 2 nochmals extra Kosten pro Monat verursacht. Gut, jetzt könnte man sagen 2 Euro sind nicht viel – aber wenn man bedenkt, das so ein kleiner Kabel to WLAN Router gerade mal 20 Euro kostet, ist es schon reichlich übertrieben. Zumal der Hitron Router nicht wirklich viel kann, außer den Haushalt mit Internet zu versorgen. VPN oder sonstige Funktionen sucht man bei diesem Modell vergebens!

Daher würde ich Euch grundsätzlich raten, das kostenlose Modell zu wählen und dahinter einen eigenen zweiten Router zu setzen. Die richtigen Admins hier könnten auch mal die Szene-Foren durchstöbern um vielleicht eine Anleitung zu finden mit der man sozusagen kostenlos das WLAN im CVE-30360 freigeschalten werden kann. Muss wohl schon mal funktioniert haben – jedoch werde ich hier nicht näher darauf eingehen, da ich sonst wieder böse Briefe wegen des Hacks bekomme. Wäre ja nicht das erste mal! ;)

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema dem Portforwarding im Kabel Deutschland Router. Im Prinzip wäre das sehr einfach und könnte über die Webseite des Routers erledigt werden. Aber nur eben im Prinzip!

Denn dann könnte man unter „Firewall“ –> „Forwarding“ die benötigten Ports öffnen und definieren.

Dies würde dann wie folgt aussehen:

Das Problem an der Sache ist, bei vielen dürfte wohl der Punkt „Forwarding“ nicht auftauchen! Doch woran liegt das?

Dies liegt an Kabel Deutschland bzw. dem DS-Lite Dual Stack Anschluss, der auf IPv6 aufsetzt und den Forwarding Punkt einfach verschwinden lässt.

Warum bekommt man bei Kabel Deutschland eine IPv6 Adresse zugewiesen?
Dies ist recht schnell erklärt! Die IPv4 Adressen gehen derzeit einfach zu neige und das IPv6 Protokoll hat genügend Kapazität.

Doch damit hätten wir noch nicht das ursprüngliche Problem mit dem Forwarding gelöst!

Hier gibt es nun zwei Varianten:

Bei der Variante 1 nehmt ihr mit Kabel Deutschland Kontakt auf und bittet diese Euch wieder wegen der fehlenden Funktionalität auf IPv4 zurück zu setzen. Danach sollte der Punkt wieder auftauchen und ihr könnt die Port Weiterleitung definieren.

Für die Variante 2 benötigt ihr einen eigenen Router, den ihr mit dem Router von Kabel Deutschland verbindet. (meine Empfehlung, für ALLE die einen gewissen Mehrwert eines vernünftigen Routers benötigen) Dieser wird dann mit dem Router von KD verbunden und man checkt ob ein normales Arbeiten / Internet surfen möglich ist.

Ist dies der Fall, switchen wir den Router von Kabel Deutschland über die Internetseite vom Netzanbieter auf den Bridge Mode um. Damit wird aus dem Router im Prinzip ein dummes Kabelmodem und leitet alle Ports einfach in das Internet durch. D.h. ihr könnt dann die vollständige Konfiguration über Euren eigenen Router vornehmen und müsst Euch nicht mehr um die Kabel Deutschland Box kümmern.

Um bei Kabel Deutschland den Bridge Modus zu aktivieren ruft ihr folgende Seite auf (ihr müsst angemeldet sein) und aktiviert die Funktion.

Webseite: https://www.kabeldeutschland.de/csc/einstellungen/interneteinstellungen

 

 

INFO: Macht ihr dies zum ersten mal, müsst ihr ein paar lästige Fragen beantworten, welche man auch einfach überspringen kann.

Ist dies erledigt, sollten sich Eure Probleme in Luft aufgelöst haben.


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