Eine besonders hohe Rechnung für eine Party droht einem 20-Jährigen aus Konstanz: Weil der Mann auf Facebook zu einer illegalen Party aufgerufen hat, muss er nun möglicherweise 200.000 Euro zahlen. Der Lehrling hatte auf dem Online-Netzwerk zu einer Party in einem Freibad aufgerufen, allerdings ohne dass die Leiter der Einrichtung davon wussten. Nachdem es 2.500 Zusagen zu der Feier gab, schloss die Polizei das Schwimmbad vorsorglich, sodass die geplante Party letztlich nicht stattfand. Da die Polizei aber dennoch Beamte zur Sicherheit bereitstellen musste, entstanden enorme Kosten. Nach baden-württembergischem Polizeigesetz können derartige Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden. Damit droht dem 20-Jährigen nun eine Rechnung über 200.000 Euro. Die Konstanzer Polizei prüft derzeit die endgültige Summe, die der Mann zahlen soll.
(dts Nachrichtenagentur)
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Einerseits: Ja, der Typ hat Mist gebaut, ist ein bisschen wie Vandalismus (Kosten für die Allgemeinheit, die niemandem nutzen).
ABER andererseits muss ich ja auch die Polizei in Fußballstadien (Polizei-Großaufgebote) zahlen, nicht nur für EM/WM, auch für Bundesliga, 2. Liga etc. Wenn das baden-württembergische Polizeigesetzt das zulässt, bin ich dafür, dass auch nur Fußballinteressenten dafür zahlen, dass 22 Leute einem Ball hinterrennen und dabei Polizisten kostenlos zusehen dürfen.